Depotmittel mit erheblichen Nebenwirkungen

Sämtliche Mittel sind über bestimmte Zeiträume wirksam. Spritzen werden für einen und drei Monate angeboten.

Monatlich muss am siebten Zyklustag ein Kombinationspräparat aus ÖstrogenÖstrogen
webliche Geschlechtshormone
und GestagenGestagen
Weibliches Geschlechtsholrmon. Das körpereigene Gestagen ist das Progesteron, das im Verlauf des Monats-Zyklus in unterschiedlichen Mengen produziert wird. Auch Antibabypillen enthalten Gestagene.
gespritzt werden. Damit wird erreicht, dass die Frauen keinen Eisprung haben.

Bekannter ist die Dreimonatsspritze, die eine hohe Dosis an GestagenGestagen
Weibliches Geschlechtsholrmon. Das körpereigene Gestagen ist das Progesteron, das im Verlauf des Monats-Zyklus in unterschiedlichen Mengen produziert wird. Auch Antibabypillen enthalten Gestagene.
beinhaltet. Es unterdrückt ebenfalls den Eisprung, allerdings meist nur ungefähr zwei Monate lang. In der restlichen Zeit wird die Gebärmutterschleimhaut nicht hoch genug aufgebaut und der Muttermund verschlossen, sodass er für Spermien undurchdringlich wird. Sollte es doch eins schaffen, wird eine Einnistung verhindert, weil die optimalen Vorraussetzungen in der Gebärmutter nicht vorhanden sind.

Diese Methoden sind oft von nicht unerheblichen Nebenwirkungen begleitet. Hat man die Spritze für drei Monate bekommen und stellt fest, man verträgt sie schlecht, kann man sie natürlich nicht entfernen. Kopfschmerzen, keine oder wenig sexuelle Lust, Gewichtszunahme und auch Depressionen sind nicht selten.

Allerdings ist viel schwerwiegender, dass bei 80% der Frauen Durchblutungsstörungen und Dauerschmierblutungen auftreten. Ein Jahr nach Absetzen des Mittels,  sind davon immer noch die Hälfte der Frauen betroffen. Bleibt man dabei, kommt es sehr häufig nach fünf bis sechs Spritzen zu einem völligen Ausbleiben der Regel. Problematisch ist sicher, dass es sich nicht selten nicht wieder einspielt.

Von daher ist diese Methode eher  bei abgeschlossener Familienplanung geeignet.

Über Vierzig  sollten Sie ebenfalls sein.

Zudem kommt sie für Personen in Frage, die nicht in der Lage sind, regelmäßig zuverlässig zu verhüten.

Viele Präparate lassen sich mittlerweile auch ohne Umwege über den Hausarzt in der Onlineapotheke bestellen. Meist wird dabei jedoch der individuelle Beratungsbedarf außer Acht gelassen. Eine Vorabinformation über die Möglichkeiten der gesteuerten Familienplanung können beispielweise diese Seiten bieten. Gut informiert, kann man dann die ärztliche Sprechstunde aufsuchen.

 

Der PI liegt bei 0,2 bis 2.