Himbeerblätter - Akupunktur - Heublumen und Homöopathie zur Geburtserleichterung

Die beliebtesten Mittel in der Schwangerschaft halten dem Praxistest nicht unbedingt stand

Ich möchte auch hier betonen: Es handelt sich um meine Erfahrung. Die Meinungen der Kolleginnen sind durchaus unterschiedlich.

Viel hilft nicht immer viel. Will sagen: Sie müssen nicht "alles" machen.

Himbeerblättertee
Wie oft in der Kräuterheilkunde gehen die Erfahrungen mit Wirkungen des Tees weit auseinander.
Er soll die Gebärmutter stärken, kann aber in großen Mengen auch unerwünscht Wehen anregen.
Das Gewebe bzw. der Muttermund soll davon weicher werden. Er wirkt allerdings ebenso auf den DammDamm
Teil des Beckenbodens
. Er wird zu weich und reißt leichter.
Ich bin dazu übergegangen, den Schwangerschaftstee bis zur Geburt zu empfehlen, aber nicht noch zusätzliche Himbeerblätter. Im Zweifelsfall lasse ich sie inzwischen eher aus und bevorzuge Dammmassage.

Akupunktur
Akupunktur ist empfehlenswert. Die Erfahrungen sind überwiegend positiv. Allerdings würde ich persönlich ab dem zweiten Kind keine mehr einsetzen. Gerade die zweite Geburt geht fast immer wesentlich zügiger und muss nicht zwingend beschleunigt werden. 

Heublumen
Trinken Sie keinen Himbeerblättertee sind sie empfehlenswert zur Dammvorbereitung. Man bekommt sie fertig gemischt und sollte damit nicht vor der 37. Woche beginnen. Zweimal wöchentlich ist völlig ausreichend.
Haben Sie kein Bidet, nehmen Sie eine Plastikschüssel, geben eine Hand voll (bzw.drei Esslöffel) der Heublumen hineinein und übergießen Sie sie mit kochendem Wasser. Stellen Sie die Schüssel einfach in Ihre Toilette und setzen Sich sich hin wie sonst auch.
Hört es auf zu dampfen sind Sie fertig.

Homöopathie
Seien Sie vorsichtig mit allen Mitteln (falls Sie nicht fachlich begleitet werden). Sie sind nicht harmlos! Ich arbeite im Internet nicht mit klassischer Homöophatie. Die viel zitieren Kügelchen finden Sie bei Hebamme4u kaum. In den Foreninfos können Sie Diverses dazu erfahren.