Über Risiken von Sport in der Schwangerschaft ist Folgendes gut zu wissen:

In der Schwangerschaft nehmen die Herzfrequenz,und die Blutmenge im Körper zu.

Hochleistungs- und Ausdauersportlerinnen haben zahlemnäßig häufiger etwas untergewichtige Neugeborene.

Das  hängt mit dem Stresshormon Noradrenalin und der reduzierten Versorgung des Babys mit Sauerstoff zusammen. Wenn die Mutter Hochleistungssport betreibt braucht sie den Sauerstoff selbst. 

Abzuraten ist ebenfalls von Hochgebirgstouren, denn dort ist zu wenig Sauerstoff in der Atemluft. Marathon oder eigentlich jeden Sport unter Wettkampf- und Hochleistungsbedingungen sollten Sie besser lassen.

Sämtliche Bänder und Sehnen werden in der Schwangerschaft weicher. Die Gelenke zwar etwas stabiler, aber die automaische Zunahme des Gewichtes belastet sie auch stärker.

Durch die zunehmende Verlagerung des Körperschwerpunktes ist der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt. Stürze, Verletzungen, Verstauchungen sollten aber tunlichst vermieden werden. Sämtliche Kurse für Schwangere können Sie dagegen unbedenklich besuchen.

Sonstige Kurse: informieren Sie Ihren Trainer. Sind Sie Sie Mitglied eines Fitnesscenters? Sollten Ihnen die dortigen Angebote zu anstrengend sein, können Sie meistens für den Rest der Schwangerschaft den Vertrag aussetzen

Machen Sie den Sport, der Ihnen Spass macht und übertreiben Sie nicht. Manche Frauen sollten bei der sportlichen Betätigung besonders acht geben oder auch darauf verzichten. Wenn Sie beispielweise eine Fehlgeburt oder eine Frühgeburt hatten ist das Risiko für beides grösser.