Die EU ist keine Fehlgeburt

Quelle: hu-berlin

Bei einer EileiterschwangerschaftEileiterschwangerschaft
Eileiterschwangerschaft
handelt es sich nicht um eine Fehlgeburt, sondern um eine sogenannte Exrauteringravidität. Der Fachausdruck bezeichnet jeden Embryo, der sich nicht im Uterus entwickelt

Das befruchtete Ei nistet sich in der TubeTube
Eileiter der das Ei vom Eierstock (Ovar) zur Gebärmutter (Uterus) transportiert.
, den Ovarien, in der ZervixZervix
unterer Teil des Gebärmutterhalses
 oder auch im Bauchraum ein. In 90 Prozent der Fälle ist allerdings der EileiterEileiter
Eileiter der das Ei vom Eierstock (Ovar) zur Gebärmutter (Uterus) transportiert.
betroffen.

Natürlich kann sich dort nicht normal entwickeln. Die EileiterEileiter
Eileiter der das Ei vom Eierstock (Ovar) zur Gebärmutter (Uterus) transportiert.
oder EierstöckeEierstöcke
weibliche Geschlechtsorgane
sind klein, werde überdehnt und können platzen. Daraus entsteht unter Umständen eine schwere Blutung. Unerkannt käme es dann zu einem gefährlichen Kreislaufversagen.

Heute werden solche Fehlentwicklungen meist früh genug erkannt. Der sogenannte SchockSchock
lebensgefährliches Kreislaufversagen mit unterschiedlichen Ursachen
kommt glücklicherweise kaum noch vor.

Nach der Diagnose muss zügig gehandelt werden

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Ein Chemotherapeutikum namens Methotrexat. Es kommt überwiegend zum Einsatz, wenn noch keine Beschwerden vorhanden sind.

Es wird immer versucht, die betroffenen Organe zu erhalten. Nur in Notfällen muss ein Ovar oder die TubeTube
Eileiter der das Ei vom Eierstock (Ovar) zur Gebärmutter (Uterus) transportiert.
entfernt werden.