Hilfreiche Hebammentipps bei Sodbrennen

Foto: Dr. Leonora Schwarz

Es ist ein wirklich lästiges Übel in der Schwangerschaft, aber häufig nicht zu verhindern: das Sodbrennen. Die Gebärmutter wird ständig größer und verschafft sich Platz. Darunter "leidet" der Magen, da er weit nach oben geschoben wird. Oft passt auch nicht mehr viel hinein.

Das hat allerdings auch Vorteile, denn man ist gezwungen, häufiger kleine Mahlzeiten zu essen. Rein ernährungstechnisch ist es nicht schlecht. Zur Vorbeugung sollten Sie zuerst darauf achten, nach welchen Speisen es besonders stark ist. Diese sollten Sie dann möglichst meiden.

Ausreichend Magnesium hilft vielen Frauen. Man kann es zum Beispiel in Form von Mandeln zu sich nehmen. Milch hilft fast immer, wenn es gleich am Morgen losgeht. Zusätzlich etwas trockenes Brot kauen ist ein bewährtes Rezept.

Hilft das alles nichts, kann man versuchen "Saures" mit "Saurem" zu bekämpfen. Das ist ein Grundsatz aus der Homöopathie und funktioniert auch in anderen Bereichen. Mit Orangen, Ananas oder Säften. Einige berichten auch, dass Tomaten oder Tomatensaft die gleiche Wirkung haben. Es gibt unzählige Ratschläge. Aber der einen Frau hilft dies, einer anderen jenes und Ihnen vielleicht gar nichts ...

Hier wende ich nur selten Homöopathie an, weil ich eigentlich online damit nicht behandeln möchte. Aber nun mache ich beim Sodbrennen eine Ausnahme:

Calcium carbonicum D6, zwei- bis dreimal täglich. Sie können Tabletten nehmen oder auch Globuli. Das sind Minikügelchen, die aber die gleiche Wirkung haben. Entscheiden Sie sich für diese, dann bitte im Mund zergehen lassen. Nicht kauen, lutschen oder schlucken. Reicht die Dosierung nicht, ist es auch in Ordnung, wenn man sie öfter nimmt.

Schüsslersalze und andere hilfreiche Möglichkeiten werden im Forum gerne von mir von zusammengestellt.