Die offizielle Definiton eines Kindergartens

lautet:

Eine Einrichtung für 3-6jährige und wird von Kindern verschiedenster Herkunft regelmäßig für mehrere Stunden täglich besucht

Die Öffnungszeiten liegen vormittags von 7:00 Uhr bis 12:30 Uhr und nachmittags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr (abhängig vom Bundesland).

Hierbei wird versucht, vor allen Dingen mit verschiedenen Spielmaterialien, in unterschiedlichen Spiel- und Erlebnisgruppen im Wechsel von Freispiel, von gelenkten Angebot dem Kind einen Erfahrungsraum zu bieten, der eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt in ihren sozialen und sachlichen Anforderungen ermöglicht.“ (Zitat „Erziehen als Beruf“)

Ein Kindergarten arbeitet grundsätzlich nach einem pädagogischen Konzept.

Dieses Konzept ist ein Leitbild der Arbeit des Trägers und des Personals. Vom Montessori-Kindergarten bis zum konfessionellen Kindergarten, vom „Kinderladen“ bis zum Waldorf-Kindergarten oder Waldkindergarten: Das jeweils vorhandene Bild vom Kind beeinflusst unsere Vorstellungen und Erziehungskonzepte.


Wenn man sich für einen Kindergarten entscheidet, sollte man selbst hinter dem Weltbild und der vertretenen Pädagogik stehen und dies auch zu Hause leben. Das wird zum Teil auch von einem erwartet. Es macht keinen Sinn, wenn das Kind in einem Waldorf-Kindergarten angemeldet ist, der beispielsweise fernsehfreie Erziehung fordert, zu Hause aber gern ferngesehen wird und womöglich ein Fernsehgerät im Kinderzimmer steht. Konflikte sind dann vorprogrammiert.

Manche Kindergärten bieten diverse Betreuungsangebote über die Mittagszeit an. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Spiel als die für diese Altersstufe grundlegende Lebens- und Lernformen

Zur Autorin:

Yvonne, eine im Forum aktive Userin, hat alle Texte zu den Kindergärten für mich verfasst. Wie man unschwer merkt, ist sie Erzieherin, und ich danke an dieser Stelle ausdrücklich für die Mühe.