Der Schleimpfopf: Nur ein unsicheres Geburtsanzeichen

Der Schleimpfropf bildet sich bereits in der Frühschwangerschaft. Er dichtet den Muttermund ab, und schützt so den Uterus und die Fruchtblase vor aufsteigenden Keimen. Es schließt ähnlich eines Korkens auf der Flasche.

Ein Schleimabgang zählt zu den unsicheren Geburtsanzeichen. Manchmal löst er sich bereits sehr früh. Sie können allerdings gefahrlos lange Zeit ohne ihn auskommen. Hat sich diese "Dichtung"aufgelöst bekommt man nicht automatisch irgendeine InfektionInfektion
Eindringen von Krankheitserregern
. Man muss damit weder ins Krankenhaus noch zur Untersuchung. Von daher sagt er wenig bis nichts zum Geburtsbeginn aus Der Schleimpfropf ist von klebriger, schleimiger Konsistenz mit weniger Blut durchmischt. So entsteht ein rötlicher oder braun- blutiger Ausfluss. Es wird also lediglich Schleim mit einer geringen Menge Blut ausgeschieden. Es ist nicht bedenklich sondern normal.