Tragen eines Kleinkindes:
Für unsere größere Tochter (2,5 Jahre) war es ein lustiges Akrobatikspiel, den Pikkolo zu testen.
Bauchtrage/Blickrichtung zum Träger:
Es war, neben der bereits erwähnten „Gurtfummelei“ ein Problem, dass unsere Tochter in der Tragehilfe auch wirklich ganz unten sitzt. Das mussten wir mit einigen Zuppeln, Wackeln und Herumhantieren ausgleichen. Uns war letztlich nicht ganz klar, wohin sie mit ihren Armen sollte/kann. Also haben wir die Arme zuerst nicht über den oberen Rand hängen lassen. Damit fühlte sich unsere Tochter aber etwas „eingesperrt“ und bat bald, wieder herausgenommen zu werden. Zudem war ihr Blick sehr eingeschränkt (Blickrichtung zu mir). Für den Träger lastete das Gewicht sehr stark auf dem Beckengurt, der durch fehlende Polsterung dann sehr unbequem wurde. Sobald die Arme über dem oberen Rand waren, fühlte sich unsere Tochter „freier“, aber nicht bequemer. Ich hingegen hatte das Gefühl, dass sie ungenügend abgestützt wird.
Rückentrage:
Auch bei der Rückentrage ist das Anlegen schwieriger als angenommen. Wir probieren es auf dem Sofa, d.h. ich sitze auf der Sofakante, unsere Tochter steht hinter mir. Ein Anbringen wie in der Anleitung dargestellt (Kind und Tragehilfe zu halten und von der Seite auf den Rücken zu rutschen, traue ich mir nicht unfallfrei zu, zudem ist mir das Gewicht unsere Tochter für das Abstützen mit einer Hand schräg hinter dem Rücken zu viel).
Die Schultergurte sitzen recht locker und lassen sich nicht gut festziehen, das Gewicht des Kindes zieht nach hinten-unten. Sie selbst fühlt sich nicht ganz sicher/wohl und möchte doch lieber wieder aussteigen....