Ernährung; Schwangerschaft, Baby, Kleinkinder bis zum Schulalter

Kaum eine Umstellung der Ernährung ist so nachhaltig, wie die, wenn sich plötzlich Kinder im eigenen Leben einstellen. Dafür müssen diese noch gar nicht auf der Welt sein. Denn bereits während der Schwangerschaft ändert sich der Speiseplan bereits in vielfacher Form. Im Anschluss folgen dann nach dem Abstillen die ersten Breis und Gemüsesorten bis sich die Ernährung schließlich wieder deutlich ausweitet und es langsam Zeit für den ersten Schultag wird. Dieser lange Weg soll hier in aller Kürze nachvollzogen werden.

Die Zeit der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sollte vor allem auf tierische Lebensmittel in roher Form verzichtet werden. Wer diese einfache Faustformel beachtet, schießt die meisten möglichen Komplikationen aufgrund falscher Ernährung weitgehend aus. Besondere gesundheitliche Gefahren drohen Schwangeren vor allem durch Listerien. Diese kleinen, stäbchenförmigen Bakterien können Listeriose auslösen. Für gewöhnlich werden diese von der Immunabwehr des Körpers beseitigt. Deren Leistungsfähigkeit ist allerdings während des Schwangerschaft auf lediglich gut zwanzig Prozent des üblichen Werts herabgesetzt.

Neben Durchfall und Bauchschmerzen kann Listeriose auch zu Entzündungen des Gehirns führen. Vor allem kann es zu Früh- und Fehlgeburten kommen. Entsprechend sind in der Zeit der Schwangerschaft Käse aus Rohmilch, Nachspeisen aus Roheiern wie Mousse au chocolat, Sushi und medium gebratenes Steak tabu. In Form von Hartkäse aus pasteurisierter Milch, gekochtem Pudding, gekochtem Fisch und durchgebratenem Steak gibt es aber gute und schmackhafte Alternativen. Insofern sind die Veränderungen des Speiseplans weit weniger einschneidend als es die gewohnte Kleidung im Laufe der Schwangerschaft wird. Parallel zur Umstellung der Ernährung sollte deshalb auch rechtzeitig an Umstandmode gedacht werden. Dazu gibt es genügend Inspirationsmöglichkeiten wie beispielsweise der spezialisierte Online-Shop von Paulina.

Während des Stillens

Auch während der Zeit, in der das Neugeborene von der Mutter gestillt wird, gelten einige einfache Regeln im Hinblick auf die eigene Ernährung. Alkohol ist, wie während der Schwangerschaft, möglichst zu meiden. Durch die Milchproduktion steigt in jedem Fall der Verbrauch des Körpers und als stillende Mutter benötigt man entsprechend mehr Nahrung. Außerdem steigt der Flüssigkeitsbedarf, da das Baby etwa 0,8 Liter Milch pro Tag trinkt. Eine gesunde ausgewogene Mischkost mit viel Gemüse und Obst hilft dabei, dass das Kind alle wichtigen Nährstoffe erhält. Außerdem sollten Kräuter vermieden werden, die den Milchfluss hemmen. Hierzu zählen neben Salbei auch Pfefferminze und Petersilie. Milchbildend sind dagegen Basilikum, Dill, Kümmel und vor allem Fenchel.

Die ersten Schritte zur normalen Ernährung

Gegen Ende des vierten Lebensmonats kann damit begonnen werden, dem Baby Gemüsebrei zu geben. Dieser sollte vollständig ungewürzt sein. Obst- und Milchbreis können dann kurze Zeit später folgen. Es spricht aber auch nichts dagegen, das Baby über einen längeren Zeitraum voll zu stillen. Der Vorteil ist, dass es dann bereits Obst verträgt. Häufig lässt es sich nämlich eher zu einem süßen Brei aus zerdrückter Banane überreden als zu einem neutralen Möhrenbrei. Bei der Mixtur der Gemüsebreis sind der Kreativität wenige Grenzen gesetzt. Allerdings sollte gerade am Anfang auf blähendes Gemüse möglichst verzichtet werden. Trotzdem können bereits früh die Gechmacksnerven angeregt werden, indem in den Kartoffelbrei etwas Sellerie, Pastinake oder Petersilienwurzel gegeben wird. Nach und nach kann dann ab einem Dreiviertel Jahr dazu übergegangen werden, dass das Baby an den Familienmahlzeiten teilnimmt. Dabei werden Nudeln, Pfannkuchen und andere Kindergerichte einen breiten Raum einnehmen. Je näher die Schule rückt, desto würziger und vielfältiger kann das Essen dann in aller Regel wieder werden.