Hebamme4u hat keine Vorschiften für Mengenangaben

Vorschriften für Essensmengen im Beikostplan haben wir nicht zu bieten.

Vertrauen Sie Ihrem Kind. Es weiss wann es satt ist und sollte niemals gezwungen werden.
Steht man unmittelbar am Anfang der Beikosteinführung ist verständlich, wenn es zunächst einen verwirrten Eindruck macht. Schließlich konfrontiert man den Säugling nicht nur mit einer völlig neuen Geschmacksrichtung und Konsistenz. Sondern auch mit einer ganz neuen Art der Nahrungsaufnahme. Das Baby allein bestimmt das Tempo.

Es macht auch keinen Sinn, sich in Bezug auf die Essensmenge/Häufigkeit an die Herstellerangaben zu richten. Hipp und Co. kennen Ihr Kind nicht. Außerdem sind die natürlich daran interessiert möglichst viel Umsatz zu erzielen.

Nicht jedes Baby mag „Brei mit feinen Stückchen“ – das haben die Erfahrungen unserer vielen User gezeigt. Viele wollen entweder das Eine oder das Andere.

Gerade zu Beginn der Beikost, oder während Schubphasen kann es durchaus vorkommen, dass das Baby wieder mehr nuckeln möchte (ob nun an der Brust oder an der Flasche). Diesem Wunsch sollte nicht entgegengewirkt werden. Es sucht dann nach Vertrautem und Nähe, und hat nichts mit einem Entwicklungsrückschritt zu tun.

Buchtipp: „Mein Kind will nicht essen“ (Carlos Gonzales) Unter dem Link lesen Sie einen Auszug daraus.

Vollmilch/Kuhmich

Ab dem 1. Geburtstag darf Ihr Kleinkind auch Vollmilch trinken - allerdings sollten es pro Tag mit Vollmilch und Milchprodukten zusammen nicht mehr als 500 ml sein. Wenn das Kind also seinen Bedarf noch weitgehend über Muttermilch oder Pre/Anfangmilch deckt, bleiben Sie dabei. Viele Kinder vertragen Vollmilch noch nicht sofort mit dem ersten Geburtstag - bei Durchfall u. ä. einfach nach ein paar Wochen noch mal antesten!