28.02.2017

Vitamin D ist kein "richtiges" Vtamin: Es wird zum Hormon

Vitamin D ist die Vorstufe eines Hormones. Deswegen ist die Bezeichnung Vitamin nicht korrekt und irreführend. Durch seine besonderen Wirkungsweise wird es zu Calcitriol.

Produziert wird es hauptsächlich über die UVB-Strahlen im Sonnen- bzw. Tageslicht. Eine zusätzliche Vitamin-D-Aufnahme ist nicht notwendig , wenn man sich regelmäßig dem Sonnenlicht und damit&nbUVB-Strahlen aussetzt. Die Vitamin-D-Menge nimmt zu, je länger die Haut der Sonne ausgesetzt wird. Trotzem können durch Sonnenlicht niemals zuviel Vitaminmengen produziert werden. Allerdings sollten Sie Ihr Kind a natürlich nicht lange in die direkte Sonne setzen. Auch Schatten reicht aus.

Dar Hauptlieferant in der Ernährung ist Fisch. Generell kann der Bedarf nicht allein durch Mahlzeiten gedeckt werden.

Wozu der Mensch Vitam D braucht:

Vitamin D sorgt für eine optimale Calcium- und Phosphor-Aufnahme aus dem Verdauungstrakt, sodass die Knochen besser aufgebaut werden.Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich für Säuglinge im ersten Lebensjahr sowie für Senioren ab dem 65. Lj. 10 µg und für die anderen Kinder und Erwachsenen 5 µg Vitamin D. Allerdings sind diese Dosierungen höchst umstritten. Die in der Muttermilch vorhandene Menge hängt zum Beispiel erheblich von der Versorgung der Mütter ab. Dazu kommen die persönlichen Lebensumstände und diverse andere Faktoren.


Mangelerscheinungen:
Ein Vitamin-D-Mangel verursacht Rachitis. Die Knochen sind nicht in der Lage auf normale Weise zu verkalken. Sie können so schwach werden, dass sie alleine durch das Körpergewicht verbiegen. Die Psyche meldet sich wenn man langfristig kein Tageslicht sieht.

Überdosierung:

Ein Überschuss an Vitamin D, das nicht! aus dem Licht gebildet wird, führt zu hohen Kalziumkonzentrationen im Blut. Kalzium wiederum kann Nierensteine verursachen und begünstigt Aterienverkalkungen. Sie sehen, es ist ein sehr schwieriges und komplizierte Thema. Ich habe versucht es so verständlich wie möglich zu formulieren. Gerade weil immer wieder neue Erkenntnisse einfließen, würde ich nicht einfach aus Gewohnheit weitermachen wollen wie bisher. Selbst Fachleute, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen, sind sich nicht einig. Es spielen zu viele Faktoren eine Rolle, und so wird es auch keine einheitliche Vorgehensweise geben.

Der helle europäische Hauttyp reagiert anders auf die UVB-Strahlen als zum Beispiel dunkelhäutige Menschen. Ihr Eigenschutz ist in unseren Breitengraden so hoch, dass sie zusätzlich Vitamin D brauchen.
Der Aufenthalt im Freien bei normalem Tageslicht sorgt bereits für die Anregung der Produktion. Die Zeitangaben reichen von 20 bis 60 Minuten. Das Gesicht Ihres Kindes sollte natürlich nicht völlig eingepackt sein.
Ob als Einzel- oder Kombinationsmittel ist MilchzuckerFluor habe ich das mögliche Problem bereits angesprochen.

In anderen europäischen Ländern wurden gute Erfahrungen mit Vigantolöl gemacht. Es milchzuckerfrei und sehr einfach zu dosieren. Möchten Sie Ihrem Kind das Mittel geben, wäre es ganz sicher eine Alternative zu den üblichen Tabletten. In der dunklen Jahreszeit und/oder an Tagen, an denen man nicht raus kann zum Beispiel.

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Da in letzter Zeit die Werbung massive Kampagnen fährt muss ich meine Informationen ergänzen. Es ist kein Wundermittel für sämtliche Lebensbereiche

Was steckt hinter der Werbung zu Vitamin D-Produkten?

Beständig suggeriert die Werbung, dass bei der Mehrheit der Bevölkerung ein Vitamin D-Mangel vorliegt, ohne dass ein solcher tatsächlich nachgewiesen wäre. Eine Unterversorgung wird in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-­Erkrankungen, Bluthochdruck, einem höheren Krebsrisiko, Rheuma oder Diabetes mellitus (Typ 1) diskutiert.

Bei einem Großteil der gesunden deutschen Bevölkerung ist jedoch nicht von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen 2017

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