Milcheinschuss - Hormonabfall und Heultage im Frühwochenbett

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Der Milcheinschuss beginnt am dritten oder vierten Wochenbetttag. Die Brust spannt und kann unangenehm hart und schmerzhaft werden. Natürlich gilt es (wie immer) nicht für alle Frauen. Die Grafik links zeigt Ihnen anschaulich, was in der Brust passiert. Weil reife Muttermilch für einige Zeit auf Vorrat produziert wird, kommt es zunächst zu einem ein Überangebot. Mit der Zeit wird sich alles auf den Bedarf des Kindes einstellen. Momentan kann die Brust noch nicht wissen, welche Mengen Ihr Baby braucht.

Der Magen des Neugeborenen ist klein wie einen Murmel

Logischerweise passt deswegen nicht viel Milch in den Bauch.

Das Stillen gestaltet sich zeitweise schwieriger. Ihr Säugling muss manchmal deutlich mehr arbeiten. Die pralle Brust ist zudem mit flacheren Warzen nicht so leicht zugänglich. Aber es hat ja schon einige Tage "trainiert" und weiß: Die Anstrengung lohnt sich.

Genau in diesem Zeitraum fällt Ihr Hormonspiegel ab. So haben Sie zeitgleich mit den berühmten "Heultagen" zu kämpfen. Wie immer kommt alles zusammen. Es lässt sich leider nicht ändern. Das Frühwochenbett kann anstrengend sein.

Vielleicht gehören Sie zu den Glücklichen, die keine großen Schwierigkeiten mit dem Milcheinschuss haben. Wenn doch - lassen Sie sich helfen. Für den harten Busen gibt es Linderung, auch ohne Medikamente. Wenn Sie weinen müssen, tun Sie es. Schlucken Sie Ihre Tränen nicht herunter. Glauben Sie mir, es geht vorbei ...

Ganz gleich wo man entbunden hat: Es ist eine riesige Umstellung. Allerdings läuft das Ganze zu Hause doch etwas ruhiger ab als im Krankenhaus.

Sollten Sie nicht in einer Klinik entbinden, oder eine ambulante Geburt in Betracht ziehen, spricht aus "Stillsicht" nichts dagegen. Ihre Hebamme wird helfen. Auch wenn Sie nicht zu jeder Zeit eine Schwester fragen können, muss es kein Nachteil sein. Eine Ansprechpartnerin verhindert zumindest verwirrend unterschiedlichste Meinungen. Zu Hause haben Sie weder Heerscharen von Besuchern, noch eine wehende Bettnachbarin oder überfordertes Personal.

Nach der Geburt

Ich texte, gestalte um und aktualisiere. Momentan muss ich mehr und mehr auf die angeblich so sicheren Krankenhäuser eingehen. Nicht nur freiberufliche Hebammen geben auf, sondern die noch vorhandenen Klinken sind inzwischen chronisch unterbesetzt. Und das gilt nicht nur für meinen Berufsstand. Weise ich auf mangelnde Hilfen hin, liegt es nicht unbedingt am Personal. Sie arbeiten vielfach über ihre Grenzen hinaus. Früh nach Hause zu gehen ist nur eine Optionen, wenn Sie noch eine Hebamme gefunden haben.

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