Stillen ist gut. Das weiß doch jedes Kind. Wirklich?

Stillwissen ist nicht so weit verbreitet wie es ihm zusteht. Fachleute bilden da keine Ausnahme.

Da wird lieber zugefüttert als das Stillen zu fördern. Kranke Kinder oder Frühchen bekommen Spezialnahrungen, die nicht immer unbedingt notwendig sind. Muttermilch ist auch in solchen Fällen das Beste. Sie macht sich einfach selbst zur speziellen Ernährung.

Nun ist es aber auch so, dass es ständig neue Studien und Erkenntnisse gibt. Da kommt man manchmal kaum nach. Zwischen Pressemeldungen und ernsthaften Studien zu unterscheiden ist nun meine Aufgabe. Hier nun einige Beispiele:

Muttermilch schlägt jede Flaschennahrung

Keine kann mit dem Bio-Original konkurieren

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen beweisen: Gestillte Säuglinge sind im Vergleich zu ungestillten widerstandsfähiger gegen Alltagsinfektionen. Beispielsweise Atemwegsinfekte, Mittelohrentzündung und Infektionen des Darms. Stillen stärkt das Immunsystem des Säuglings.

Erleidet Ihr Baby eine InfektionInfektion
Eindringen von Krankheitserregern
, ist es in der Lage, die Antikörperproduktion in der Brustdrüse der Mutter anzuregen. Sie werden mit der Muttermilch abgesondert und geben ihm den nötigen Infektionsschutz. Selbst kann es das noch nicht.

Gestillte Kinder haben ein wesentlich geringeres Risiko, den Plötzlichen Kindstod (SIDS) zu sterben, als Gleichaltrige, die Flaschennahrung erhalten. Die Ursachen dafür sind allerdings noch unklar.

Auch die Mutter profitiert vom Stillen: Frauen, die gestillt haben, haben nachweislich ein niedrigeres Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

Zu den gesundheitlichen Vorteilen des Stillens spielen noch soziale und entwicklungspsychologische Aspekte eine erhebliche Rolle, wie der emotionale Gewinn für die Mutter, die Festigung der Mutter-Kind-Beziehung und die Unterstützung zur optimalen Entwicklung des Kindes.

Die Hebamme hilft...ja aber wobei genau?

Hebamme4u

In meinen Empfehlungen verweise immer wieder auf die Hilfe einer Hebamme Wie wichtig sie in allen Bereichen ist habe ich bereits mehrfach erwähnt. Sie haben Probleme eine zu finden? Es gibt wegen Hebammenmangels keine Kurse mehr für Sie? Wochenbettgymnastik oder Babymassage ist ausgebucht? Kein Problem sagen die Kassen

Wenden Sie sich also bitte an Ihre örtliche Krankenkasse. Sie versprechen jeder Frau eine Hebamme vor Ort zu vermitteln. Hintergrundinformationen habe ich in diesem Newsartikel

Bleiben Sie hartnäckig. Ihnen steht Hilfe zu. Lassen Sie sich nicht mit Telefonsprechstunden von bereits überlasteten Kolleginnen abspeisen. Teure Privatanbieter sind keine! Alternative. Es handelt sich um Kassenleistungen!