Folgemilchen liefern überflüssige Kohlehydrate

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Die zugesetzte Stärke macht zwar satt, enthält aber keine weiteren wichtigen Nährstoffe. Also nimmt das Kind unter Umständen, weil das natürliche Hungergefühl unterdrückt wird, sogar weniger Nahrung und Flüssigkeit zu sich als es eigentlich bräuchte. Zudem kann sie einen unnatürlich tiefen und langen Schlaf Ihres Babys begünstigen.

Außerdem werden durch die Fütterung von zusätzlicher Stärke Fettzellen angelegt, die zwar noch "leer stehen", sich aber im späteren Leben füllen und somit Übergewicht begünstigen können. Dazu kommt, dass diese Milch den Herstellern mehr Freiraum für Zusätze lässt. Verändern Sie auch hier bitte niemals das Mischungsverhältnis! Halten Sie sich an die Mengenangaben auf der Packung.

Hersteller von Flaschenmilch, nicht aber Fachgesellschaften empfehlen nach dem vierten Monat, die Prenahrung durch Folgemilch zu ersetzen.

Mit steigendem Alter des Säuglings benötigt er jedoch eigentlich weniger Kohlenhydrate (=Stärke) pro kg Körpergewicht, wodurch sie nur mästend wirkt. Des Weiteren ist Folgemilch nur noch teiladaptiert und somit schlechter verträglich für Ihr Baby.

Als Beispiel Muttermilch, an deren Zusammensetzung sich altersgemäße Ernährung orientieren sollte:
Im ersten Lebensjahr des Kindes ist der Kohlenhydrategehalt fast konstant. Also besteht kein Grund, zusätzliche Stärke zu füttern. Erst ab dem zweiten Lebensjahr steigt er, aber da kann man idealerweise den erhöhten Bedarf dann mit gesünderen Kohlehydraten decken, die dann auch weitere wichtige Nährstoffe enthalten.

Milch zwei und drei sind schlicht überflüssig.