Kurse zur Geburtsvorbereitung

ist ein sehr wichtiger Punkt in der Schwangerschaft. Sie müssen sich wirklich frühzeitig erkundigen, wenn Sie einen Platz ergattern wollen.
Ungefähr um die 20. Woche herum, sollten Sie sich auf die Suche machen. Vorher wäre es gut, zusammen mit dem Partner zu überlegen, was Sie von so einer Veranstaltung erwarten.
Wollen Sie einen Partnerkurs?
Einen nur für Frauen?
Einen in dem der Partner bei Bedarf dazu kommt?
Das hängt natürlich auch von Ihrer privaten Situation ab. Selbst wenn es nicht das erste Kind ist, kann so ein Kurs Sinn machen. Zumindest hat man dann einen Zeitraum, in dem Sie sich endlich einmal ganz auf das neue Baby konzentrieren kann.
Legen Sie Wert darauf, im Krankenhaus , in dem Sie entbinden wollen, auch die Vorbereitung zu machen? Oder lieber doch bei der Hebamme, die dann auch zur Nachsorge kommt?
Ziehen Sie eine Geburt im außerklinischen Bereich in Betracht? Geburtshäuser und viele freiberufliche Hebammen bieten die verschiedensten Kurse an.


Jetzt haben Sie die Qual der Wahl, also ran ans Telefon. Übrigens werden die Kosten immer von der Kasse übernommen, wenn eine Hebamme die Leiterin ist. Privatversicherungen zieren sich oft, zahlen aber meist mit Bescheinigung vom Doktor. Erkundigen Sie sich vorher!!

 

Hinter dem Sammelbegriff "Geburtsvorbereitung" versteckt sich ein vielfältiges Angebot. Da gibt es Schwangerengymnastik, oder auch "Fit für die Geburt" z.B.. Naja, olympiatauglich muss Frau nicht gerade sein.
Sportliche Frauen müssen nicht still in der Ecke sitzen, und wer eher unsportlich ist, sollte nicht gerade jetzt ehrgeizig werden. Andererseits kann ein wenig Kondition nicht schaden.
Vielleicht liegt Ihnen das Wasser? Dann wären nämlich Wassergymnastik oder Schwangerenschwimmen vielleicht etwas für Sie!
Das stärkt die Kondition, beansprucht alle Muskeln, und Frau fühlt sich wunderbar leicht und beweglich. Zumindest in der Zeit im Wasser.. !
Das ersetzt aber nicht die allgemeine Vorbereitung, sondern ist mehr eine Ergänzung.

Sie sollten nicht unbedingt erwarten, nach einer bestimmten "Methode" etwas zu lernen. Es hat in den letzten Jahren so viele Einflüsse gegeben, dass wir uns sozusagen die Rosinen herausgepickt , und noch wichtiger, auf "Kreißsaaltauglichkeit" getestet haben.

Sicher werden einige Atem- und Entspannungstechniken geübt, aber wir wollen, dass Sie Ihren eigenen Weg finden. Wir machen Vorschläge und weisen auf bestimmte Dinge hin. Was dann bei der Geburt wirklich hilfreich sein wird, weiß niemand.
Natürlich können Sie auch Yoga oder Bauchtanz belegen. Ich will hier nicht alles aufzählen. An den wenigen Beispielen können Sie schon sehen, was alles möglich ist.

Solche Kurse haben auch eine soziale Seite.
Zuerst werden Sie merken, dass Sie gar nicht so allein mit Ihren Ängsten, Beschwerden und Sorgen sind, wie Sie vermutet haben. Oft werden neue Bekanntschaften geschlossen, die lange halten. Besonders nach einem Umzug  sollte man diesen Aspekt nicht unterschätzen.
Zusätzlich muss ein guter Kurs auch viele Infos über Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das Stillen enthalten.


Manche betrachten diese "Quasselstunden" mit Skepsis, aber ich kann mich da nicht anschließen. In diesen Gesprächen werden  von den Frauen viele Dinge angesprochen, die ich dann als Hebamme hoffentlich ins richtige Licht rücken kann. Und jetzt viel Glück bei der Suche!

Adressen und und mehr Infos in den Foren,

 

 

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