Risikoschwangerschaft

Eigentlich wollte ich diesen Begriff gar nicht verwenden, aber wie Sie sehen, habe ich es mir anders überlegt.
Er gibt mir nämlich die Gelegenheit, ihn ein wenig kritisch zu beleuchten. In keinem Land Europas gibt es über 50 "Risikofaktoren"wie in Deutschland. Ob die nun wirklich alle nötig sind, bezweifle nicht nur ich.


DiverseAllergien können beispielsweise später eine Belastung für das Kind sein. Oft verschwinden Heuschnupfen & Co in der Schwangerschaft. Und wenn nicht, sind sie kein Drama für das Baby


Psychische und soziale Belastungen sind zweimal aufgeführt. Warum, ist mir schon immer ein Rätsel.


Terminunklarheit ist an sich eigentlich auch kein wirkliches Risiko, sondern lediglich ein rechnerisches Problem. Na gut, aber es steht nun mal im Mutterpass.


Fazit: wenn Sie als Risikoschwangere eingestuft sind, muss es nicht bedeuten, dass Ihre Schwangerschaft zwingend problematisch verlaufen wird. Das Gleiche gilt für die Geburt.
Vielleicht sollten Sie noch wissen, dass es diverse Gerichtsurteile gibt, die es dem Arzt nicht gerade leichter machen.

Zumindest müssen alle Untersuchungen angesprochen werden, damit er oder sie für ein nicht perfektes Kind keinen Unterhalt zahlen muss, weil vielleicht der Tripletest nicht besprochen wurde.
Natürlich ist es immer auch die Frage, wie einem als baldige Eltern die Dinge vermittelt werden.
Leider wird oft mehr Angst erzeugt als nötig. Wir haben den Anspruch, dass alles "machbar" ist, und jedes Risiko möglichst abzusichern. Das geht nicht!!
Nicht mit allen Untersuchungen der Welt.

Deswegen möchte ich die Dinge aus anderen Perspektiven beleuchten. Auch aus der, dass Risikoschwangere wesentlich lukrativer für eine Praxis sind als problemlose Schwangere!


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