Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen, Diskussionen und noch mehr Emotionen.
Mir geht es da sicher nicht anders, als vielen Menschen, die damit zu tun haben. In unserer Welt wird uns oft vermittelt, alles ist möglich und alles ist machbar. Die Medizin ist da geradezu ein Vorreiter. Man bekommt das Gefühl, ein krankes Kind ist sozusagen vermeidbar. Alles, was Sie dazu tun müssen , ist lediglich sämtliche Untersuchungen "machen zu lassen", und Sie sind auf der sicheren Seite.
Aber ist das wirklich so? Was erkennt man auf dem Ultraschall in der normalen Praxis? Oder welche Krankheiten bei einer Fruchtwasseruntersuchung? Alle? Bevor Sie diese Angebote in Betracht ziehen, müssen Sie mit Ihrem Partner überlegen, was wäre wenn...?? Würden Sie beide auch ein nicht gesundes Kind akzeptieren?
Manche sagen, Eltern könnten sich darauf vorbereiten. Darum soll dann trotzdem alles an Diagnostik laufen, was möglich ist. Ich bin unschlüssig, ob das immer wirklich hilfreich sein kann.
Kommt es für Sie nicht in Frage, mit dieser Belastung zu leben, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als den Weg durch die Untersuchungen zu gehen. Egal, wie die Entscheidung ausfällt, keiner kann es Ihnen abnehmen. Es gibt Hilfsangebote, man kann sich austauschen, mit den Ärzten sprechen, aber am Ende werden Sie allein beurteilen müssen, was im Moment das Richtige ist. Leider ist man zu allem Überfluss häufig auch noch in Zeitdruck. Damit erhöht sich die Gefahr, dass einem im Nachhinein doch noch Zweifel kommen.
Ich werde hier vorerst nur einzelne Methoden vorstellen, wenn möglich auch kritisch beleuchten, und dann auf den weiterführenden Seiten vertiefend darauf eingehen. Bei so einem schwierigen Thema wird es leider ein wenig dauern. Also nicht enttäuscht sein, wenn Sie nicht gleich alles hier finden.
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