Diese Untersuchung ist meistens bei allen Beteiligten sehr beliebt, denn dabei kann man endlich "etwas sehen".
Ich höre oft: "Das gibt mir Sicherheit"... Viele Paare messen die Qualität einer Frauenärztin an der Anzahl der Ultraschalle in der Schwangerschaft.
Es sind aber seit langer Zeit nur noch drei vorgesehen. Dabei geht es diesmal nicht vorrangig um das Sparen, vielmehr gibt es seriöse Studien, die gezeigt haben, dass hier "viel nicht viel hilft". Es ist gleich, ob man drei oder zehn Untersuchungen macht, es werden nicht mehr Auffälligkeiten gefunden.
Vorteile
Sie brauchen sich nur dieses Video ansehen, dann wissen Sie, was ich meine. Natürlich ist es toll, das eigene Baby zu beobachten. Ich verstehe es sehr gut. Vorrangig sollte jedoch eigentlich die Erkennung von Störungen sein.
Auch das Gewicht des Kindes kann per Ultraschall nur geschätzt werden. Passt das Baby nicht mehr ganz auf den Bildschirm, ist das ganze Unterfangen im wahrsten Sinne des Wortes Stückwerk.
Den Geburtstermin damit zu berechnen, ist nur in der Frühschwangerschaft sinnvoll.
Nachteile
des Ultraschalls liegen oft im Umgang mit Befunden.
In der Vorsorge wird häufig etwas geäußert, dass eine durch die Schwangerschaft ohnehin sensible Frau eher verunsichert. Da wird der Geburtstermin geändert, das Kind ist zu klein, zu groß, zu... weiß ich nicht was. Das Fruchtwasser ist zu viel, zu wenig, die Plazenta zu klein oder zu groß, verkalkt ..... irgendetwas ist wohl immer auffällig. Merkwürdig ist nur, dass nach der Geburt das Meiste nicht bestätigt wird.
Außerdem kann man drei verschieden Befunde von drei verschiedenen Ärzten bekommen. Je nach Gerät, Erfahrung und Technik!
Könnte es vielleicht sein, dass man dann weitere Untersuchungen veranlassen und begründen kann, die dann etwas mehr einbringen, als die Vorsorgepauschale??
Nein, das ist ketzerisch so zu denken... Möglich ist auch, dass der Blickwinkel der meisten Ärzte einfach nur sehr medizinisch ist.
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