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„Wohin fliegen wir nun?“ fragte der Kobold. Der Weihnachtsmann zuckte mit den Schultern „Ich weiß es nicht. Hast Du nicht eine Idee, mein kleiner Kobold ? Wir sollten irgendwo hin, wo es auch kalt ist. In warmen Ländern gibt es weniger Schals.“ überlegte er.„Wie wäre denn der Nordpol?“ fragte der Kobold.“ Da hätten sie auch schon eher denken können... direkt vor des Weihnachtsmannes Haustür war es doch kalt und die Menschen würden ihnen sicher helfen. So flogen sie also zurück zum Nordpol und landeten in einem kleinen Dorf.

 

Kaum waren sie gelandet, kamen auch schon die ersten Kinder angelaufen.

„Du bist ja viel zu früh, es ist doch noch gar nicht Weihnachten!“ riefen sie überrascht. Und Du hast den Geschenkesack auch vergessen!“ „Nein, nein!“ beruhigte sie der Weihnachtsmann, ich bin hier, weil ich Eure Hilfe brauche.“

Die Kinder staunten. Der Weihnachtsmann brauchte ihre Hilfe!? Sie waren doch noch klein, wie sollten gerade sie helfen können? „Was können wir denn helfen?“ fragte ein kleines Mädchen, das so warm angezogen war, dass nur ihre Nase zu sehen war, die aus einer kuscheligen Kapuze lugte. „ Ich brauche einen Schal für eine Giraffe. Etwa 8 Meter lang oder länger.“ erklärte der Weihnachtsmann. Die Kinder stellten sich in einem Kreis zusammen und überlegten, wer wohl einen solchen Schal haben könnte.

Nach einer Weile trat ein kleiner Junge vor und sprach den Weihnachtsmann traurig an. „Wir haben einen so langen Schal nicht und wissen auch nicht wo es einen geben könnte.“ „ Nicht so schlimm“ erwiderte der Weihnachtsmann, „ich finde es ganz toll, dass ihr es versucht habt!“ und wollte wieder in seine Schlitten steigen. Da lief ein Mädchen auf ihn zu und wedelte mit einem Schal. „Wir haben den längsten Schal geholt. Er ist bestimmt 2 Meter lang!“ rief sie und war ganz außer Atem. „Das ist doch toll!“ sagte der Weihnachtsmann und nahm den Schal mit in den Schlitten „Vielen Dank!“ rief er den Kindern zu und flog mit dem Schlitten weiter.