Die erste Station

 

Es dauerte nicht lange, da saßen der Weihnachtsmann und der Kobold im Schlitten und die Rentiere erhoben sich mit ihnen in die Luft. „Wo wollen wir hin? „fragte der Kobold. „ Wir fliegen nach Neuseeland.“ freute sich der Weihnachtsmann. „Warum denn Neuseeland?“ wunderte sich der Kobold. „Du musst wissen,“ sprach der Weihnachtsmann mit seiner besten Lehrerstimme „dass es in Neuseeland sehr viele Schafe gibt und darum gibt es da auch sehr viel Wolle und wo so viel Wolle ist, da ist bestimmt auch ein langer Schal.“

 

„ Achso!“ antwortete der Kobold aber er war sich nicht ganz sicher, ob es da wirklich einen so langen Schal geben konnte. „Der Weihnachtsmann wird schon wissen was er tut“, dachte er sich und genoss die schöne Schlittenfahrt.

 

Als sie in Neuseeland angekommen waren, steuerte der Weihnachtsmann direkt auf ein Haus zu, das in mitten von Schafherden stand. „Besonders kalt ist es hier ja nicht“, sagte der Weihnachtsmann und zog seine Jacke aus. „ Hahaha“ lachte der Farmer, der gerade aus dem Haus kam. „Wir haben ja auch Sommer hier in Neuseeland zu Weihnachten!“ Das hatte der Weihnachtsmann völlig vergessen und zog nun auch seinen Pulli und die Mütze aus.

„Ich suche einen Schal.“ sprach er den Farmer an. „Das wird im Sommer schwierig aber ich habe einen da zufällig.“ antwortete der Farmer. „Ich brauche einen Schal der mindestens 8 Meter lang ist.“ erklärte der Weihnachtsmann.

„Für eine Giraffe, die oft Halsweh hat.“ „Oh ! Nein so lang ist der Schal nicht... Er ist etwa einen Meter lang. Möchtest Du ihn trotzdem mitnehmen, obwohl er viel zu kurz ist?“ fragte der Farmer freundlich.

Der Weihnachtsmann wusste nicht so recht ob er den Schal nehmen sollte und überlegte. Dem Kobold war es inzwischen so sehr warm geworden, das er keine Lust mehr hatte zu bleiben. Er wollte weiter fliegen und darum antwortete er einfach an Stelle des Weihnachtsmannes „Ja, es wäre nett wenn wir ihn haben dürften!“ und nahm den Schal mit zum Schlitten. „ Wir sollten weiter!“ rief er dem Weihnachtsmann zu und so bedankten sie sich bei dem Farmer und flogen wieder los.