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		<title>H4U Nachrichten</title>
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		<description>Neueste Nachrichten von hebamme4u.net</description>
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			<title>H4U Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 10:34:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ist der Schnuller wirklich ein Problem?</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//ist-der-schnuller-wirklich-ein-problem.html</link>
			<description>Am besten wäre es, das Baby ganz ohne Schnuller zu belassen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;Wenn es aber schon einen Saugersatz braucht und sich daran gewöhnt hat, dann lieber den Schnuller als den Daumen.
Zugegebenermaßen ist der Schnuller ein bequemes und praktische Beruhigungsmittel und kann nicht nur bei sehr leicht reizbaren Säuglingen eine echte Erleichterung für Eltern und Kind sein. Und es gibt Kinder, deren überdurchschnittliches Saugbedürfnis durch die Brust bzw. Flasche kaum zu stillen ist. Dennoch sollten Sie sich den Einsatz eines Schnullers gut überlegen und genau abwägen, ob, wie oft und wie lange sie ihn für unverzichtbar bzw. alternativlos halten.
<link http://www.navigator-medizin.de/eltern_kind/die-wichtigsten-fragen-und-antworten/die-ersten-wochen-und-monate/baby-zuhause/3795-ist-der-schnuller-wirklich-ein-problem.html?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed _blank external-link-new-window>Zum ganzen Artikel</link>&nbsp;bei Navigator- Medizin.de]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Kind &amp; Kegel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WHO warnt vor Bluthochdruck –</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//who-warnt-vor-bluthochdruck.html</link>
			<description>tödliche Gefahr für Schwangere und Ungeborenes</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Zahlen sprechen für sich: Über ein Drittel der Weltbevölkerung und, nach Angaben der letzten Studie des Bundesministeriums für Gesundheit, fast jeder zweite Deutsche leidet an Bluthochdruck, Tendenz steigend. Chronisch überhöhter Blutdruck ist nicht zu unterschätzen: Unzureichend therapiert sind die Folgen Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenfunktionsstörungen und vieles mehr.</b>
&nbsp;Grund genug für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Thema Bluthochdruck dieses Jahr am 7. April, dem „World Health Day“, ins öffentliche Interesse zu rücken. Besonders für Mütter und deren ungeborene Babys kann Bluthochdruck katastrophale Folgen haben. 5-8 Prozent der Schwangeren leiden an einer Hochdruckerkrankung – Präeklampsie, im Volksmund Schwangerschaftsvergiftung genannt. Sie ist eine der Haupt-Todesursachen für Schwangere und verursacht langfristige gesundheitliche Probleme bei Mutter und Kind. Neue Tests und Behandlungsmöglichkeiten können das Risiko deutlich senken.
<br />Die ersten Anzeichen der Erkrankung scheinen oft harmlos. Ab dem sechsten Schwangerschafts-Monat können ein erhöhter Blutdruck mit Eiweißausscheidungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen auftreten. Doch das Blatt kann sich schnell wenden. Wird Präeklampsie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, verursachen entzündliche Prozesse im Körper Leber- und Nierenschäden, Organversagen und Krampfanfälle. Häufig ist ein Notkaiserschnitt nötig, denn ohne sofortige Entbindung kann die Krankheit schnell lebensbedrohlich werden – für die Mutter und das Ungeborene. Babys leiden schon im Bauch der Mutter an Wachstumsstörungen und haben oft aufgrund der erzwungenen Frühgeburt erhebliche gesundheitliche Probleme. Später leiden Sie häufiger an chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lernbehinderungen.
<br />Silke Mader, Vorstandsvorsitzende und Mitbegründerin der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) brachte wegen zu spät erkannter Präeklampsie vor 16 Jahren ihre Zwillinge fast vier Monate zu früh mit einem Notkaiserschnitt zur Welt, sie selbst lag drei Tage im Koma. Eines ihrer Kinder überlebte dieses Trauma nicht. Seitdem setzt sie sich für eine bessere Vorsorge und eine bessere Versorgung von Frühchen und deren Familien ein. Aufklärung und Informationsarbeit sind ein wesentlicher Bestandteil von EFCNI: „Eine Frau, die Präeklampsie hatte, besitzt ein deutlich höheres Risiko an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben. Ich wusste damals weder, was Präeklampsie ist, noch dass Präeklampsie sich langfristig auf meine Gesundheit auswirkt. Das darf nicht sein. Die Gesellschaft, und insbesondere die Frauen müssen über diese Krankheit und ihre Konsequenzen Bescheid wissen.“
<br />Denn mittlerweile gibt es Methoden, Präeklampsie möglicherweise ganz zu verhindern oder bis an das Ende der Schwangerschaft hinauszuzögern oder abzumildern, um das Baby so nah am eigentlichen Geburtstermin und so gesund wie möglich zur Welt zu bringen. „Inzwischen können wir bereits mit 11-13 Schwangerschaftswochen durch ein kombiniertes Screening ca. 90 Prozent der Frauen identifizieren, die ein erhöhtes Risiko haben, speziell die schwere frühe Präeklampsie mit Entbindung bis zur 34 Schwangerschaftswoche zu entwickeln. 
Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die Einnahme von niedrigdosiertem Aspirin vor der 16. Schwangerschaftswoche und unter ärztlicher Kontrolle eine durch diese schwere Form der Präeklampsie verursachte Frühgeburt verhindern kann. Auch das Risiko der Mutter eine Präeklampsie zu entwickeln, kann reduziert werden und so beiden, Mutter und Kind, viel Leid und langfristige, schwere Folgen erspart werden“, betont Professor Thomas Dimpfl, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
<br />Am 20. März hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention beschlossen. Ab 2014 sollen Krankenkassen für Präventionsleistungen insgesamt doppelt so viel ausgeben wie bisher. EFCNIs Ziel ist, dass alle Frauen von dieser Krankheit wissen und dass aktiv Prävention betrieben wird, um Präeklampsie zu vermeiden und chronische Krankheiten bei den betroffenen Frauen und Kindern zu verhindern.
&nbsp;Der bayerischen Europaabgeordneten und Vorsitzenden der Frauen-Union, Dr. Angelika Niebler, liegt die gesundheitsfördernde Versorgung von Müttern und Neugeborenen sowie die Verbesserung der Prävention besonders am Herzen: „Als Frau und Mutter von zwei Kindern unterstütze ich die Arbeit von EFCNI. Jede Frau sollte die Möglichkeit haben, ihre eigene Gesundheit und vor allem die ihrer Kinder zu schützen. Dies ist nur möglich, indem alle Betroffenen ausreichend informiert sind und sich dementsprechend verhalten können: Eltern, Frauen und Paare mit Kinderwunsch und medizinische Fachkräfte, die die Frauen und Kinder betreuen.“
<i></i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 10:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundeskabinett beschließt das Gesetz zur Förderung der Prävention</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//bundeskabinett-beschliesst-das-gesetz-zur-foerderung-der-praevention.html</link>
			<description>Am 20. März hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Stärkung der Prävention reagiert die Bundesregierung auf die tiefgreifenden Veränderungen, die der demografische Wandel für Deutschland mit sich bringt und schafft die Grundlagen für noch mehr Gesundheitsförderung. Die Krankenkassen sollen mit rund 420 Millionen Euro die Versicherten dabei unterstützen, ein gesundes Leben führen zu können.
Dabei wird es zwei Schwerpunkte geben: Betriebliche Gesundheitsförderung sowie bessere und qualitätsgesicherte Angebote zur Gesundheitsförderung in den individuellen Lebenswelten der Menschen, wie Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen.<br />Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: „Viele Krankheiten können vermieden werden, wenn frühzeitig auf bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel oder etwa auf psychische Belastungen Einfluss genommen wird. 
Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern. Es lohnt sich hier mehr zu investieren, damit Kinder gesund aufwachsen. Damit aus den Kindern gesunde Erwachsene werden, die nicht an den Folgen einer Erkrankung leiden, die durch ein gesundheitsbewussteres Veralten hätte vermieden werden können. Wir müssen allen Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglichen. Deswegen sorgen wir dafür, dass die Krankenkassen gezielt Angebote in den Lebenswelten der Menschen anbieten, so zum Beispiel Kindergärten, Schulen aber auch in Betrieben oder Senioreneinrichtungen. Die Angebote müssen qualitätsgesichert, zielorientiert und evaluiert sein. Das heißt, es muss klar sein, dass sie einem jungen Menschen im Kiez, einem Arbeitnehmer oder einer älteren Person helfen, gesundheitliche Risiken zu minimieren und so die Gesundheit zu erhalten.“
<br />Je früher im Lebensverlauf Präventionsmaßnahmen greifen, desto eher können gesundheitliche Risikofaktoren beeinflusst werden. Der Gesetzentwurf stellt deshalb sicher, dass die Krankenkassen schon ab dem Kindesalter mit zielgerichteten Präventionsangeboten auf eine gesundheitsbewusste Lebensweise der Versicherten hinwirken können. Dabei sollen sich die Krankenkassen an gesetzlich festgelegten Gesundheitsförderungszielen wie „gesund aufwachsen“ und „gesund älter werden“ orientieren. Auf diese Weise kann ein wesentlicher Beitrag zur Verhinderung insbesondere vieler chronischer Erkrankungen geleistet werden. Die Krankenkassen sollen künftig nur noch qualitätsgesicherte Präventionsmaßnahmen finanzieren.
<br />Für Präventionsleistungen sollen die Krankenkassen insgesamt doppelt so viel ausgeben wie bisher (aktueller Ausgaben-Richtwert: jährlich 3,01 Euro je Versicherten; Ausgaben-Richtwert ab 2014: jährlich 6 Euro je Versicherten). Innerhalb dieses Rahmens sollen die Krankenkassen ihre Ausgaben für Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie für Leistungen in Lebenswelten der Versicherten (Kindertageseinrichtungen, Schulen, Seniorenheimen etc.) mindestens verdreifachen.
<br />Ab dem Jahr 2014 sollen die Krankenkassen für Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung jährlich mindestens 2 Euro je Versicherten ausgeben (Ausgaben 2011: jährlich 0,61 Euro je Versicherten). Für Leistungen in den Lebenswelten der Versicherten sind jährlich mindestens 1 Euro je Versicherten vorgesehen (Ausgaben 2011: jährlich 0,33 Euro je Versicherten). Mit diesen Mitteln und mit Hilfe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können die Krankenkassen verstärkt Angebote der Länder und der Kommunen im direkten Lebensumfeld der Versicherten unterstützen. Dies ermöglicht es, gerade auf die Menschen zuzugehen, die bislang nur schwer mit gesundheitsfördernden Maßnahmen erreicht werden konnten.
<br />Ferner sieht der Gesetzentwurf Verbesserung für die Prävention bei Kindern und Jugendlichen vor. Alle Krankenkassen sollen in Zukunft die Kosten für Kinderfrüherkennungsuntersuchungen über das sechste Lebensjahr hinaus bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr übernehmen. Die bisher im Grundschulalter bestehende Versorgungslücke bei U-Untersuchungen kann damit geschlossen werden.
<br />Ein besonderes Anliegen des Gesetzentwurfs ist es, stärker als bisher Präventionsaspekte bei den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder sowie bei den Gesundheitsuntersuchungen für Erwachsene (sogenannter Check-up) zu berücksichtigen. Die Ärztinnen und Ärzte sollen deshalb die Versicherten auf der Grundlage der individuellen gesundheitlichen Risiken und Belastungen präventionsorientiert beraten. Am Ende dieser Beratung kann eine ärztliche Empfehlung für eine Präventionsmaßnahme stehen. Auch dies wird dazu beitragen, dass Präventionsangebote, insbesondere die von den Krankenkassen angebotenen Präventionskurse, gezielt diejenigen Menschen erreichen, die sie benötigen.
<br />Weiterhin sieht der Gesetzentwurf Erleichterungen für Versicherte mit besonderen beruflichen oder familiären Belastungssituationen vor. Beispielsweise haben Versicherte in Schichtarbeit oder pflegende Angehörige häufig Schwierigkeiten, die Präventions- und Vorsorgeangebote am Wohnort in ihren regulären Tagesablauf zu integrieren. Diese Versichertengruppe soll daher Präventionsangebote in kompakter Form fernab des Alltags, auch in anerkannten Kurorten, in Anspruch nehmen können. Um den Anreiz zur Inanspruchnahme zu stärken, soll die Obergrenze des täglichen Krankenkassenzuschusses von bisher 13 Euro auf 16 Euro für Versicherte sowie von 21 Euro auf 25 Euro für chronisch kranke Kleinkinder erhöht werden.
<br />Der Gesetzentwurf betont die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für Prävention und Gesundheitsförderung. Er setzt deshalb auf eine zielbezogene Zusammenarbeit der unterschiedlichen Präventionsakteure. Der Bundesgesundheitsminister wird die Länder und Kommunen, die Sozialpartner und weitere maßgebliche Akteure zu einer ressortübergreifenden Ständigen Präventionskonferenz einladen. Damit wird dauerhaft eine Plattform etabliert, die die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer nationaler Gesundheitsförderungs- und Präventionsziele fördert.
<i></i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin: gute Ernährung muss gelernt sein</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//deutsche-gesellschaft-fuer-kinder-und-jugendmedizin-gute-ernaehrung-muss-gelernt-sein.html</link>
			<description>Die Übung macht´s: Durch regelmäßiges Essen gesunder Lebensmittel entwickeln Kinder Geschmack an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>&nbsp;Dieser frühkindliche Lernerfolg prägt dann nachhaltig die Ernährungsgewohnheiten (und die Gesundheit) im weiteren Leben.</b>
<br />„Wir essen nicht das, was uns schmeckt, sondern uns schmeckt das, was wir regelmäßig essen!“, betont Prof. Dr. Berthold Koletzko von der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Während Süßes und Salziges auf angeborene Präferenzen treffen, ist die Vorliebe für Gemüse und Obst leider weit geringer ausgeprägt.
<br />Wie aber können Kinder dauerhaft an gesunde Ernährung herangeführt werden? Für einen neuen Geschmacksimpuls, so Koletzko, brauchen Kleinkinder 7 bis 8 Versuche, bis sie ihn wirklich als vertraut und wohlschmeckend akzeptieren. Gesunde Kost sollte also immer wieder freundlich angeboten und „Testbissen“ der Kleinen gelobt werden.
<br />Kinder und Jugendliche nehmen heute zu viel Zucker, gesättigte Fette und Salz und zu wenig mehrfach ungesättigte (essenzielle) Fettsäuren, Eisen, Jod und die Vitamine D und Folat zu sich. Damit sich Vollkornprodukte, Gemüse und Obst auf dem Ernährungsplan behaupten können, empfehlen die Ernährungsexperten der DGKJ qualitätsgesicherte Standards in Krippen, Kindergärten und Schulen sowie praxisnahe Informationen für Eltern und Kinder: Regelmäßige Bewegung mit Spaß, täglich frisches Gemüse und Obst und Wasser statt gezuckerte Getränke zeigen signifikante Gesundheitserfolge für die gesamte Familie.
<i></i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Kind &amp; Kegel</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 11:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kaiserschnitt – Entbindungstationen informieren zu defensiv und zu spät</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//kaiserschnitt-entbindungstationen-informieren-zu-defensiv-und-zu-spaet.html</link>
			<description>Aufklärung nicht unter allen Umständen 

Kaiserschnittentbindungen laufen natürlichen Geburten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Kliniken mit Entbindungsstationen tun jedoch im Vorfeld der Niederkunft zu wenig, um Ratsuchende gezielt anzusprechen und sie mit dieser Problematik vertraut zu machen</b>
Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei 44 Geburtsstationen in Nordrhein-Westfalen. Die Krankenhäuser nutzen auch das Internet zu wenig, um Schwangere bereits bei der Suche nach einer geeigneten Geburtsklinik über Risiken bei der Schnittentbindung und mögliche Alternativen zu informieren. “Aufklärung zu einer Geburt mit Bauchschnitt erfolgt meist erst, nachdem sich werdende Mütter in der Klinik angemeldet haben oder aufgenommen wurden – und häufig auch erst dann, wenn Risiken erkennbar sind”, erklärt Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.
Die Entscheidung für eine Geburt per Skalpell ist vielfach eine Frage des Ermessens: Jedes dritte Kind kommt in Deutschland inzwischen per Kaiserschnitt zur Welt. Die Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Eine aktuelle Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung offenbart hierbei starke regionale Schwankungen zwischen 17 und 51 Prozent (in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel: 24 Prozent Kaiserschnittgeburten im Rhein-Sieg-Kreis und 43 Prozent im Kreis Olpe). Darin spiegeln sich auch Einstellung und Umgang der jeweiligen Klinik mit dieser technischen Lösung. Da der Kaiserschnitt zwar immer häufiger, aber nicht von sämtlichen Kliniken gleichermaßen angewendet wird und nicht immer einen begründeten Notfall darstellt, benötigen Schwangere sehr gute Informationen über dessen Vor- und Nachteile sowie über den Umgang der Kliniken mit dieser Geburtsform. Nur dann haben sie auch eine faire Chance, das Thema Schnittentbindung bei der Wahl eines Krankenhauses mit zu bedenken.
Vor diesem Hintergrund hat die Verbraucherzentrale NRW bei jeder dritten Klinik mit Geburtsstation in Nordrhein-Westfalen (insgesamt 61) nachgefragt, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form Schwangere über die jeweilige Kaiserschnittpraxis informiert werden. Von 48 Reaktionen lieferten 44 Rückläufe aussagekräftige Daten: 32 Kliniken geben an, über keinen bestimmten Zeitpunkt – etwa bereits bei der Kliniksuche – für eine umfassende Aufklärung zu verfügen. Nur wenn sich Komplikationen abzeichnen, kommt der Kaiserschnitt in 38 Geburtskliniken (86 Prozent) ausführlich zwischen Arzt und der Schwangeren zur Sprache. In diesem Fall informieren fast alle Kliniken (43 bzw. 98 Prozent) werdende Mütter und Väter über die Risiken und zeigen alternative Entbindungsformen auf (40 bzw. 91 Prozent).
Ergänzend im Vorfeld bietet jedoch nur rund die Hälfte der Entbindungsstationen zusätzliche Veranstaltungen und schriftliche Materialien rund um den Kaiserschnitt an. Auch mit speziellen Informationen im Internet hapert’s noch sehr: Nur 23 Kliniken (38 Prozent) erläutern in drei bis fünf Sätzen den Ablauf eines Kaiserschnitts. Auf Nutzen und Risiken weisen gerade mal drei Krankenhäuser hin.
Fazit: “Beim Kaiserschnitt fehlen feste Standards. Viele Kliniken mit Geburtsstationen nehmen bei diesem heiklen Thema die Pflichten zur Information und Aufklärung, wie sie das neue Patientenrechtegesetz künftig festschreibt, nicht sorgfältig genug wahr. Viele Schwangere wählen ein Krankenhaus, ohne vorher zu wissen, ob Entbindungen mit Skalpell dort an der Tagesordnung sind. Oftmals bleibt ihnen keine eigene Wahl, und sie müssen sich kurz oder während einer Geburt ohne ausreichende Kenntnis für oder gegen einen Kaiserschnitt entscheiden”; kritisiert Müller.
Der NRW-Verbraucherzentralenchef fordert von den Kliniken ein stärkeres Engagement: “In Zeiten generell zugänglicher Information gehört eine fest installierte und frühzeitige Aufklärung rund um den Kaiserschnitt zum Standardprogramm einer Entbindungsstation.” Konkret müssen die Kliniken sämtliche krankenhausspezifischen sowie allgemeinen Informationen rund um die Kaiserschnittproblematik öffentlich – online oder gedruckt – zugänglich machen. “Nur anhand einer umfassenden Vorbereitung, in der alle Fakten und Erkenntnisse sowie Zahlen über Häufigkeit der Kaiserschnitte erläutert werden, können werdende Mütter und Väter souverän eine Entscheidung für eine Entbindung in einer Klinik treffen, die ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht”, erklärt Müller. Dabei dürfen auch Informationen über Schmerzen nach der Operation, Komplikationen bei späteren Schwangerschaften und mögliche seelische Belastungen nicht fehlen.
Den vollständigen Bericht zum Umgang der befragten Entbindungskliniken mit Kaiserschnitten gibt’s im Internet unter&nbsp;<span style="TEXT-DECORATION: underline"><link http://www.vz-nrw.de/UNIQ132872972320722/kaiserschnitt>www.vz-nrw.de/kaiserschnitt</link>.</span>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktueller Save the Children Report:</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//aktueller-save-the-children-report.html</link>
			<description>Stillen rettet Kinderleben
830.000 Neugeborene pro Jahr hätten durch Stillen eine Überlebenschance</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Save the Children veröffentlichte am 19.2&nbsp;den aktuellen Report „Superfood für Babys – Wie Stillen Kinderleben retten kann“. In dem Bericht wird verdeutlicht, dass 830.000 Babys pro Jahr überleben würden, wenn diese unmittelbar nach Geburt gestillt werden würden. Das sind jährlich 95 Neugeborene pro Stunde.</b>
Wenn Babys innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt werden, wird ihr Immunsystem durch die Vormilch, das Kolostrum, so gestärkt, dass diese Neugeborenen im Vergleich drei Mal so häufig überleben. Stillen Mütter sechs Monate, sterben Babys in Entwicklungsländern 15 Mal seltener an Lungenentzündung und 11 Mal seltener an Durchfall.
Save the Children weist darauf hin, dass die Kindersterblichkeit weiter reduziert werden könnte, wenn mehr Mütter stillen würden. Der Anteil der Mütter, die stillen, stagniert trotz der bekannten Vorteile. In Ostasien und in einigen der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas (Äthiopien, Nigeria) ist die Quote sogar rückläufig. Vor allem kulturelle Hürden, ein gravierender Mangel an Gesundheitspersonal, fehlende Rechtssicherheit für Mütter und Vermarktungsstrategien einiger Hersteller von Muttermilchersatzprodukten behindern das Stillen. Weltweit werden 92 Mio. Kinder unter sechs Monaten – also zwei von drei Babys – mit künstlicher Nahrung oder mit einer Kombination aus Muttermilch und weiteren Nahrungsmitteln ernährt.
Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland merkt dazu an: „Obwohl die Vorteile des Stillens vor allem in Industrieländern akzeptiert und anerkannt sind, wird insgesamt zu wenig getan, um Mütter in Entwicklungsländern zum Stillen zu ermutigen und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Das ist für Neugeborene eine Frage von Leben und Tod.“
<b>Zahlen &amp; Umfragen zum Report</b>
<ul><li>830.000 Todesfälle könnten vermieden werden, wenn jedes Baby innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt würde (Analyse Save the Children).</li><li>22% der Todesfälle bei Neugeborenen könnten verhindert werden, wenn diese innerhalb der ersten Stunde nach Geburt gestillt würden. 16% der Todesfälle könnten vermieden werden, wenn die Babys innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt gestillt würden.</li><li>Ein Neugeborenes, das innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt wird, hat eine dreimal höhere Überlebenschance als ein Kind, das erst ab seinem zweiten Lebenstag gestillt wird.</li><li>Das Risiko, an Lungenentzündung zu sterben, ist bei nicht gestillten Säuglingen 15 Mal höher als bei Stillkindern. Das Risiko, an Durchfall zu sterben ist 11 Mal höher.</li><li>Geschätzte 1,4 Mio. Todesfälle bei Kindern im Jahr 2008 können auf „suboptimales“ Stillen zurückgeführt werden – weil die Babys nicht ausschließlich gestillt wurden bzw. nicht bis zum zweiten Lebensjahr gestillt wurden.</li><li>Das Geschäft mit Muttermilchersatzprodukten beläuft sich auf knapp 18,7 Mrd. Euro.</li><li>Die Babynahrungsindustrie als Ganzes ist auf Wachstumskurs: 31% Wachstum bis 2015 werden prognostiziert. Asien ist dabei der größte Wachstumsmarkt.</li></ul>
<b>In Pakistan ergab eine von Save the Children bei Gallup in Auftrag gegebene Umfrage unter Müttern und Gesundheitsfachkräften folgendes:</b>
<ul><li>20% der befragten Gesundheitsfachkräfte sagten, dass sie Geschenke von Mitarbeitern von Herstellern von Muttermilchersatzprodukten erhalten haben (Notizblöcke, Kalender, Kugelschreiber).</li><li>11% der Mütter gaben an, sie hätten Werbung für Muttermilchersatzprodukte im Krankenhaus gesehen oder gelesen.</li></ul>
<b>Eine Stichprobenbefragung von Save the Children unter Müttern in China ergab:</b>
<ul><li>40% der befragten Mütter gaben an, Proben von Muttermilchersatzprodukten durch Unternehmen oder Gesundheitsfachkräfte erhalten zu haben. 60% dieser Proben wurden von Mitarbeitern einiger Unternehmen, 30% wurden von Gesundheitsfachkräften verteilt.</li><li>40% der befragten Mütter gaben an, dass sich Mitarbeiter von einigen Herstellern von&nbsp; Muttermilchersatzprodukten mit ihnen in Verbindung gesetzt hätten. Die Hälfte von ihnen wurde in Krankenhäusern und mehr als ein Drittel wurde telefonisch kontaktiert.</li></ul>
<b>Save the Children fordert:</b>
<ul><li>Die britische Regierung soll ihre G8-Präsidentschaft auf dem Ernährungsgipfel im Juni nutzen, Mittel zur Unterstützung von Stillförderprogrammen bereit zu stellen und andere Geberländer ebenfalls dahingehend zu beeinflussen.</li><li>Andere Geberländer sollten ihre Mittel für Ernährungsprogramme aufstocken.</li><li>Entwicklungsländer sollten Programme zur Förderung des Stillens aufsetzen.</li><li>Hersteller von Muttermilchersatzprodukten sollten auf den Packungen Hinweise aufdrucken, dass Muttermilch das Beste für Babys ist. Diese Hinweise sollten 1/3 der Packungen einnehmen.&nbsp;&nbsp;</li><li>Alle Regierungen sollten dem Internationalen WHO Kodex zustimmen, diesen rechtlich verankern und dessen Einhaltung gewährleisten</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Kind &amp; Kegel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 10:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schnuller und SIDS</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//schnuller-und-sids.html</link>
			<description>Seit Dezember 2012 kocht in diesem Zusammenhang eine alte Diskussion wieder auf</description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit Eltern das Ganze besser einordnen können, hat die Afs eine Stellungnahme veröffentlicht
Solche Papiere sind immer lang. Ich stelle Sie Ihnen hier trotzdem zum Herunterladen zur Verfügung
<link http://www.stillen-institut.com/asp_service/upload/content/Schnuller-und-SIDS.pdf _blank external-link-new-window>http://www.stillen-institut.com/asp_service/upload/content/Schnuller-und-SIDS.pdf</link>

Die Kurzfassung sagt das Folgende: es ist nichts bewiesen. Wir wissen, das stillen einen positiven Einfluss auf das Risikos des plötzlichen Kindstodes hat.
Es gibt keine neue Leitlinien zum Einsatz eines Schnuller zur Vorbeugung von SIDS. Solche Verkürzungen geistern sehr schnell durch die Medien. Ihr Baby muss keinen Schnuller nehmen!! 
<blockquote><i>Bekanntlich gibt es, durch einige Studien aus den Jahren 2003/2004 belegt, einen protektiven&nbsp; Effekt des „Schnullers als Einschlafhilfe“, der möglicherweise auf eine positive Beeinflussung dieser Erweckbarkeit zurückgeht. Die zugrundeliegenden Studiendesigns weisen einige Schwächen auf was die Zusammenhänge zum Stillen angeht, die Studien sind aber grundsätzlich beachtenswert und werden (auch von Stillexperten) nicht prinzipiell infrage gestellt</i>.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Hebamme4u</category>
			<category>Kind &amp; Kegel</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 09:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwangerschaft und Erkältung:</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//schwangerschaft-und-erkaeltung.html</link>
			<description>Sind Medikamente erlaubt?</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wenn in der Schwangerschaft die Nase läuft und der Hals kratzt, sollte der Griff in den Medikamentenschrank besonders gut überlegt sein. Denn einige Arzneistoffe in den üblichen Erkältungsmitteln können auch in den Blutkreislauf des Ungeborenen gelangen und dort unerwünschte Wirkung haben. Dabei gibt es bei leichten Erkältungsbeschwerden oft gute Alternativen.</b>Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit sollte man auf jeden Fall erst einmal ausreichend trinken”, rät Heike Wendt, Apothekerin der Techniker Krankenkasse (TK). Denn der Körper braucht viel Flüssigkeit, um mit dem Infekt fertig zu werden. Am besten eignen sich warmer Tee wie Lindenblüten- oder Fencheltee. Schleimlösend wirkt auch eine Inhalation mit einigen wenigen Tropfen ätherischen Öls, die mit heißem Wasser übergossen werden. Die aufsteigenden Dämpfe wirken entzündungshemmend und befreien die Nase. Geeignet sind ätherische Öle wie Kiefern-, Eukalyptus- oder Fichtennadelöl.
Damit die Nasenschleimhaut nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird und für weitere Erreger anfällig ist, sollte sie gut befeuchtet werden. Werdende Mütter können zu einer Nasendusche mit einer Salzwasserlösung greifen oder ein Nasenspray auf Meerwasserbasis benutzen. “Sollten stärker wirksame Nasensprays oder -tropfen notwendig sein, können kurzzeitig Präparate mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Oxymetazolin angewendet werden”, sagt Dr. Christof Schaefer, Leiter des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie an der Berliner Charité. Der Kinderarzt weiter: “Bleibt die Anwendung auf wenige Tage begrenzt, besteht nach aktuellem Wissensstand kein Risiko. Bei sehr langer Therapiedauer oder starker Überdosierung könnten die abschwellenden Substanzen möglicherweise die Blutversorgung des Kindes einschränken.”
Säfte auf pflanzlicher Basis wie Efeu oder Thymian sind meistens akzeptabel, dennoch sollte man bei diesen Kräuterextrakten vor der Einnahme den Arzt oder Apotheker fragen. Alkoholhaltige Säfte oder Tropfen sind dabei stets zu vermeiden. Häufig werden hustenlösende Präparate mit Acetylcystein oder Ambroxol verwendet, deren Einnahme bei leichten Erkältungsbeschwerden aber in der Regel nicht erforderlich ist.
Bei Bronchitis und Halsschmerzen gelten warme Kartoffelwickel als bewährtes Hausmittel. Dazu kocht man Kartoffeln mit der Schale und legt sie auf die Hälfte eines sauberen Küchenhandtuchs. Die andere Hälfte des Tuches darüber schlagen und die Kartoffeln zerdrücken. Danach in ein weiteres Tuch einschlagen und den Wickel eine halbe Stunde lang auf die Brust beziehungsweise den Hals legen. Unbedingt vorher vorsichtig die Temperatur mit dem Unterarm prüfen, damit man sich nicht verbrennt.
Bei leicht erhöhter Temperatur ist häufig Bettruhe die beste Therapie. Um Fieber zu senken, dürfen Schwangere in Absprache mit ihrem Arzt auch ein reines Paracetamol-Präparat einnehmen. Nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft akzeptabel, so Dr. Schaefer. Bei Fieber deutlich über 38,5 Grad, das länger als ein bis zwei Tage andauert, sollte man grundsätzlich einen Arzt aufsuchen.
Hält der behandelnde Arzt bei einem schweren bakteriellen Infekt ein Antibiotikum für unbedingt erforderlich, kann er ein Penicillin-Präparat verordnen. Für Schwangere verträgliche Antibiotika sind nach aktuellem Wissensstand auch Erythromycin und Cephalosporine, so Dr. Schaefer. Ob werdende Mütter bestimmte Präparate einnehmen dürfen und welche Mittel als Alternative in Frage kommen, zeigt die Internetseite seines Instituts unter www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de . Die Website gibt Ärzten, Apothekern und Laien wissenschaftlich aktuelle Informationen zu den wichtigsten Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Entscheidung, ob und welches Arzneimittel die Patientin einnehmen darf, trifft allein der behandelnde Arzt.
Wer einer Erkältung erst gar keine Chance geben will, stärkt am besten seine Immunabwehr und beherzigt einfache Hygieneregeln. TK-Apothekerin Wendt: “Ausreichendes Händewaschen hält Erkältungsviren auf Abstand. Wichtig ist auch, Abstand zu offensichtlich erkrankten Menschen zu halten. Sofern die Schwangerschaft es zulässt, regelmäßig spazieren gehen. Die Bewegung an der frischen Luft wirkt wie ein natürlicher Bakterienkiller.”]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 10:41:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Jeden Tag erleidet ein Kind einen Schlaganfall</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//jeden-tag-erleidet-ein-kind-einen-schlaganfall.html</link>
			<description>Rund 300 Kinder erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall, ein Drittel davon bereits im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Das Wissen um den kindlichen Schlaganfall ist in der Bevölkerung, aber auch in der Fachwelt, kaum verbreitet.<br /></b>Entsprechend schwer ist für viele betroffene Familien immer noch der Weg zu einer gesicherten Diagnose und einer umfassenden Therapie. Aus diesem Grund hat Marco Vollers als erster Schlaganfall-Kinderlotse deutschlandweit am Neurologischen Rehabilitationszentrum Friedehorst in Bremen seine Arbeit aufgenommen.<br />Am 12. Dezember wurde Marco Vollers offiziell vorgestellt. Unterstützt wurde er dabei von dem Botschafter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, dem früheren Box-Profi Axel Schulz, sowie den beiden Kinderbotschafterinnen Jule (12) und Hanna (8). Alle drei haben einen Schlaganfall erlitten. Initiiert und finanziert wird das Modellprojekt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.<br />Marco Vollers ist Teil des Versorgungszentrums Kindlicher Schlaganfall, ein Netzwerk von Experten und spezialisierten Einrichtungen, das die Deutsche Schlaganfall-Hilfe in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Finanziert wird die Stelle zunächst durch Spendenmittel der Stiftung. Mit ihrer Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe baut die Stiftung seit Jahren einen umfassenden Informationspool zum kindlichen Schlaganfall auf, informiert Eltern in Basisseminaren und Familiencamps sowie Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte in Fachfortbildungen.<br />„Ich bin glücklich, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, Familien mit einem vom Schlaganfall betroffenen Kind eine zentrale Ansprechperson nennen zu können, die bei den vielen offenen Fragen konkret hilft“, sagt Sabine Dawabi, Projektleiterin der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe. Zudem unterstützt der Förderverein des Neurologischen Rehabilitationszentrums Friedehorst das bundesweit einmalige Projekt. „Nichts ist mehr wie es war – sowohl für das erkrankte Kind als auch für die Eltern. Daher möchten wir das so wichtige Projekt unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass viele betroffene Familien durch den Kinderlotsen konkrete Hilfe in der schweren Zeit bekommen“, erklärt Inge Sandstedt, Vorsitzende des Fördervereins das Engagement.<br />Marco Vollers ist insbesondere eines wichtig: „Ich freue mich, wenn es für Eltern betroffener Kinder ganz selbstverständlich geworden ist, meine Telefonnummer zu wählen. Ganz egal, ob die Frage konkret oder eher nur ein Gefühl ist.“ Marco Vollers hat seinen Dienstsitz in Bremen, wird aber von dort Familien bundesweit beraten. Am Neurologischen Rehabilitationszentrum Friedehorst ist er seit 1996 als Musiktherapeut tätig und leitet den Sozialpädagogischen Dienst. In der Therapie und Begleitung schlaganfallbetroffener Kinder und ihrer Familien hat Vollers umfangreiche Erfahrungen sammeln können. Neben der Erstinformation der Eltern wird Marco Vollers künftig auch praktische Hilfe leisten, z. B. bei der Vermittlung und Koordination von Therapiemaßnahmen. Er wird betroffene Familien durch die gesamte Versorgungskette bis in die Nachsorge begleiten.
<i>Quelle: ots-Originaltext: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe vom 12.12.2012</i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 22:40:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bei Flaschennahrung</title>
			<link>http://www.hebamme4u.net/news/newsdetails/artikel//bei-flaschennahrung.html</link>
			<description>auf Hygiene achten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Säuglingsnahrung in Pulverform sollte aus Vorsichtsgründen erst kurz vor dem Verzehr zubereitet werden. </b>
Darauf weist der aid Infodienst in Bonn hin (www.aid.de) und beruft sich dabei auf eine Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 6. November 2012. Die Empfehlung des BfR bezieht sich auf gesunde Säuglinge, die nicht zu früh geboren wurden.
Hintergrund der Empfehlung: Pulverförmige Babynahrung wird zwar nach hohen hygienischen Standards hergestellt, ist aber nicht steril. In Einzelfällen kann es zu Verunreinigungen durch Keime kommen, zum Beispiel mit Cronobacter oder Salmonellen. Durch Säuglingsnahrung übertragene Infektionen sind zwar sehr selten, können aber schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen.
Wird bereits in den ersten Lebensmonaten Säuglingsnahrung angerührt, sollte man das mit abgekochtem Wasser tun. Das Wasser muss natürlich nach dem Abkochen wieder abkühlen und beim Anschütteln der Flaschenmilch nur noch lauwarm sein. Weitere Tipps: Vor der Zubereitung die Hände zu waschen und die Nahrung erst kurz für der Fütterung zubereiten, auf Trinktemperatur bringen und Reste nicht aufbewahren. Zu den Hygieneregeln gehört auch, Trinkflaschen, Löffel und Sauger mit heißem Wasser und Spülmittel zu säubern oder in der Spülmaschine bei 65 Grad Celsius gründlich zu waschen und zu trocknen.
Heike Kreutz und Monika Cremer vom aid-Infodient betonen, dass Muttermilch die beste Nahrung für das Baby ist. „Sie ist nicht nur optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt, sondern auch hygienisch einwandfrei, immer verfügbar und richtig temperiert.“]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Kind &amp; Kegel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 11:46:00 +0100</pubDate>
			
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