Wenn die Milch in die Brust einschießt dieser Vorgang oft nicht besonders angenehm.
Sie kann sehr hart werden, was manchmal auch schmerzhaft ist. Das ist zwar nicht bei allen Frauen so, aber Sie sollten es wissen und darauf vorbereitet sein.
Das Stillen gestaltet sich eventuell schwierig, weil Ihr Baby mehr arbeiten muss. Aber es hat ja schon einige Tage "trainiert" und weiß, dass die Anstrengung sich lohnt.
Dazu kommt, dass genau in dieser Zeit der Hormonspiegel abfällt und Sie vielleicht den berühmten "Heultag" haben. Wie immer im Leben kommt alles gleichzeitig. Das ist nicht zu ändern, blöd, aber da muss Frau leider durch. Vielleicht gehören Sie zu denen, die keine großen Schwierigkeiten haben. Wenn doch - lassen Sie sich helfen. Für den harten Busen gibt es Linderung, auch ohne Medikamente und wenn Sie heulen müssen, tun Sie das.
Schlucken Sie Ihre Tränen nicht herunter! Sagen Sie Ihrem Partner, was das auf ihn zukommt, damit er es richtig einordnen kann. Sonst bekommt er noch Komplexe. Und das will ja nun wirklich niemand. Glauben Sie mir, es geht vorbei...
Es ist ganz gleich, wo man entbindet, die ersten Tage sind eine große Umstellung. Allerdings läuft es meistens zu Hause doch etwas ruhiger ab als im Krankenhaus.
Für den Fall, dass Sie nicht in einer Klinik entbinden, oder eine ambulante Geburt in Betracht ziehen, spricht aus der "Stillsicht" nichts dagegen. Ihre Hebamme wird helfen. Auch wenn Sie dann nicht zu jeder Zeit eine Schwester fragen können, muss es kein Nachteil sein.