Stillen? Und wie lange?

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Die Anlaufschwierigkeiten sind überwunden. Sie sind nicht mehr so ängstlich im Umgang mit dem Nachwuchs und können die Signale deuten, die Sie bekommen. Es gibt zwar immer wieder unruhige Tage, wie z.B. bei Wachstumsschüben, aber langsam kehrt Sicherheit ein.

Ihr Baby trink int immer kürzerer Zeit und vielleicht auch weniger Mahlzeiten. Sie können daran denken, die ein oder andere feste Uhrzeit zu planen, wenn Sie möchten. Das ist kein Muss, aber eine Möglichkeit. Es wird jetzt erst richtig praktisch zu stillen, und Sie können es genießen.

Auch wenn auf allen Babynahrungen der Hinweis steht, dass ab dem vierten Monat zugefüttert werden kann, ist das völlig überflüssig. Die Muttermilch hat immer genau die Zusammensetzung, die gebraucht wird. Es stehen vielfältige Interessen hinter den Packungsaufschriften, lassen Sie sich bitte nicht davon verunsichern.

Möchten Sie länger als sechs Monate stillen, ist nichts dagegen zu sagen, auch wenn seit einiger Zeit behauptet wird, diese lange gestillten Kinder litten an Eisenmangel. Diesem Thema habe ich ein eigenes Kapitel gewidmet.
Lesen Sie dazu bitte auch die Artikel zu Beikost und Babyernährung
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