Im Laufe der Jahre habe ich unzählige "Neuigkeiten" zu hören bekommen, was so alles verantwortlich ist, für die oft auftretenden Bauchschmerzen der Babys. Ein großes Kapitel war immer die Ernährung der Mutter.
Erst in der letzten Zeit setzte sich auch bei vielen Fachleuten die Erkenntnis durch, was mir viele Hausbesuche schon lange bestätigen.:
Bauchschmerzen haben mit dem Essverhalten der Mutter wenig zu tun.
Natürlich gibt es die eine oder andere Unverträglichkeit, aber einen so großen Einfluss wie immer behauptet gibt es nicht. Sie verhindern mit einer einseitigen Ernährung keine Koliken. Ich erlebe Frauen, die nur noch Möhren, Reis und Kartoffeln essen, und die Kinder schreien trotzdem. So etwas bringt einen natürlich zum Grübeln.
Ich besuche Fortbildungen, auf denen sich die Experten streiten, und verlasse mich dann doch wieder auf meine Wahrnehmungen.
Sie sollten alles essen, was Sie gut vertragen. Haben Sie mit einigen Gemüsen oder Hülsenfrüchten selber ein Verdauungsproblem, kann man sie vorsichtshalber mal eine Weile weglassen. Das Gleiche gilt wenn Sie feststellen, dass Ihr Baby nach irgendeiner Speise vermehrt Schwierigkeiten hat.
Denken Sie immer daran genug zu trinken. Das fällt Frauen meist besonders schwer. Aber genug Flüssigkeit ist fast wichtiger als das Essen. Ein Glas Sekt bringt die Milch zum Fließen. Bier ebenfalls, aber auch das ohne Alkohol.
Pfefferminz- und Salbeitee sind milchhemmend und darum nicht zu empfehlen.
Ich kann hier nicht auf jede Einzelheit eingehen, aber Sie dürfen mich jederzeit im Forum fragen, wenn Sie etwas genauer wissen möchten.
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