Weint das Baby, fällt einem zuerst der Hunger!! ein, dann die volle Windel, und spätestens jetzt kommen die Bauchschmerzen an die Reihe. Schließlich hört man dauernd von Kindern, die stundenlang Koliken haben. Dem Bauch Ihres Kindes wird kaum wieder so viel Aufmerksamkeit gewidmet, wie in den ersten drei Monaten.
Ihr Baby hat natürlich etwas hat, wenn es schreit. Nur was????
Ja, vielleicht auch immer mal wieder Bauchschmerzen.
Aber hier muss ich gleich einschränkend sagen, dass dieser Thematik ein Platz eingeräumt wird, der viel zu hoch angesiedelt ist.
Mehr über "richtige" Schreikinder gibt es unter diesem Stichwort lesen.
Hat das Kind Bauchweh, sollten Sie wissen, dass es nicht viel Sinn hat, verschiedenste Tropfen, Zäpfchen und was weiß ich noch auszuprobieren.
Mit allem was man tun kann, erreicht vielleicht man eine Linderung, aber es hört nur selten wirklich auf.
Was die Schmerzen verursacht kann nur vermutet werden. Jedenfalls hat bei Stillkindern die Ernährung der Mutter nur bedingt damit zu tun. Einer der Gründe ist wahrscheinlich der andere Stoffwechsel von Säuglingen. Es fehlt ihnen beispielsweise ein Enzym, das in der Lage ist, Milchzucker zu spalten.
Ich sage so etwas wirklich immer ungern, aber Sie werden sich mit den Beschwerden abfinden müssen. Gerade wenn so ein kleiner Wurm Schmerzen hat, kommt man sich besonders hilflos vor, und möchte dringendst etwas unternehmen. Diese Ohnmacht führt häufig zu einem Teufelskreis, denn Ihr Baby spürt sehr genau die Stimmung und reagiert vielleicht mit noch mehr schreien.
Ganz tatenlos müssen Sie nicht zusehen.
Ein wichtiges Hilfsmittel kann ein Kirschkernkissen sein. Damit wird der Bauch massiert, immer im Uhrzeigersinn. Das hilft, die festsitzende Luft zu lösen. Windsalbe von Tamany z.B kann man vorbeugend ein paar mal am Tag auftragen.
Babymassage hilft, die Spannungen zu lösen, und trägt damit ebenfalls zur Besserung bei. Es gibt auch einige homöopathische Hilfsmittel, wie beispielsweise diese Zäpfchen oder auch Viburcol, das vielfältig einsetzbar ist. Nicht wenige Eltern schwören auch auf die Wirkung von Bernsteinketten
Im Zweifelsfall sollten Sie Ihre Hebamme zu Rate ziehen.
Natürlich können Sie auch zum Kinderarzt gehen, und etwas verschreiben lassen. Manchmal reagiert das ein oder andere Kind auf die gängigen Tropfen. Aber wenn ich ehrlich sein soll, sehr viele gute Erfahrungen habe ich damit nicht gemacht.
Bekommt Ihr Baby Vitamin D Tabletten? Dann lassen Sie die mal einige Tage weg, und warten ab, was passiert. Manchmal werden sie nämlich nicht vertragen. Keine Angst, es schadet dem Nachwuchs nicht! Nach drei/vier Tagen kann man feststellen, ob sich etwas verändert hat. Falls nicht, waren sie es nicht in Schuld. Viele Kinderärzte sagen, das wäre unmöglich, aber für mich sieht das in der Praxis anders aus. Der Trägerstoff ist Milcheiweiß und nicht wenige Kinder reagieren darauf, gerade wegen des oben schon erwähnten Enzyms.
Haben Sie zu diesem Thema noch Fragen, bitte jederzeit im Forum stellen.
Mehr zum Thema Ernährung und Bauchschmerzen kann man noch unter
"Ernährung u. Koliken" lesen.
Literatur zum Thema