Vor der Einschulung

Nun ist es bald soweit, Ihr ehemaliges Baby kommt in die Schule. Sie fragen sich sicher nicht nur wo die Zeit geblieben ist, sondern auch, wie Sie es optimal darauf vorbereiten können.


Wichtig ist, das Ihr Kind angstfrei zur Schule gehen kann, daher vermeiden Sie bitte Sätze wie: "Warte mal bis du erstmal in die Schule kommst. Da musst du immer stillsitzen" oder auch "Mit der Schule ist die schöne Zeit vorbei".
Vielmehr sollte sich Ihr Kind auf die Schule freuen. Lassen Sie es spüren, dass nun ein neuer wichtiger Lebensabschnitt beginnt und vor allem: Lassen Sie es mitbestimmen. Sei es bei der Auswahl des Schulranzens und der Federtasche oder bei der Einschulungsfeier selbst. So wird es merken, dass der Tag der Einschulung nur ihm gehört und ein besonderer ist.

 

Einschulungstest (Schulreife oder Schulfähigkeit)

Bevor die Einschulung nun allerdings unmittelbar bevorsteht, muss Ihr Kind zum Einschulungstest. Setzen Sie es damit bitte nicht unter Druck. Hier wird lediglich die Reife Ihres Kindes geprüft. Damit soll verhindert werden, dass es in der Schule Stress ausgesetzt wird, mit dem es noch nicht umgehen kann. Dies geschieht also zum Schutz des Kindes.

Die Tests sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aufgebaut. In der Regel werden allerdings kindgerechte Fragen gestellt, z.B. nach Farben, danach, was das Kind gefrühstückt hat (um das Gedächtnis zu testen) oder es wird eine Malaufgabe gestellt.

Sollte Ihres diesen Test nicht bestehen, ist es keine Schande. Der Einschulungstest ist nur eine „Momentaufnahme“. Da sich Kinder unterschiedlich entwickeln, heißt es nicht, dass Ihr Kind die Verzögerung nicht mehr aufholen kann.

 

Vorschule

Ein erster Schritt für Ihr Kind ist getan, wenn Sie es zwischen Kindergarten und Schule die Vorschule besuchen lassen. Nie wieder ist Ihr Kind so lernbegierig wie im Vorschulalter (4-6 Jahre).

Es fragt Ihnen Löcher in den Bauch und jetzt ist es an Ihnen, den Wissensdurst Ihres Kindes zu stillen. Diese Aufgabe übernehmen Vorschulen und ihr ausgebildetes Personal. Sollten Sie keinen Vorschulplatz für Ihr Kind bekommen macht das nichts. Heute übernehmen häufig Kindergärten diese Aufgabe mit. Sollten Sie weder einen Kita- noch einen Vorschulplatz haben, versuchen Sie bestmöglich auf die Fragen Ihres Kindes zu antworten, lassen Sie es malen, turnen, und besuchen Sie wenn möglich Mutter-Kind-Gruppen, Bastelgruppen usw. um seine sozialen Umgangsformen zu stärken.

Texte von Sarah- Fay Koesling