Einige Nachteile und Nebenwirkungen sollten Ihnen vorher bekannt sein
Entscheiden Sie sich während der Geburt für eine PDA, sind einem für gewöhnlich die Nachteile relativ egal. Das sagt mir meine Erfahrung aus dem Krankenhausalltag. Sie werden natürlich aufgeklärt, nur ist man in solchen Situationen für diese Schnellinfos nicht besonders empfänglich.
An dieser Stelle erfahren Sie das hoffentlich für Sie Wichtigste. Ausführlichere Informationen sind in der Studie zu lesen. Sie ist besonders interessant, wenn Sie zu den Frauen gehören, die unbedingt mit dieser Anästhesie entbinden möchten.
Relativ häufig kommt ein Blutdruckanfall bei der Mutter vor. Auch wenn vorbeugend Infusionen gegeben werden, wird er damit nicht immer vermieden. Der Grund dafür ist eine Erweiterung der Blutgefäße.
Die eigentlich erwünschte Entspannung kann dazu führen, dass die Gebärmuttermuskulatur sich zu stark entpannt. Die Folge ist, dass sie keine oder zu schwache Wehen produziert. Häufig werden dann Wehenmittel eingesetzt.
Manchmal wirkt sie nur einseitig, was unter Umständen eine zweite Anästhesie erforderlich macht.
Sie haben kein Gefühl mehr für Ihre Blase und müssen eventuell häufiger katheterisiert werden. Dabei kann man Blaseninfektionen nicht ausschließen.
Man etwickelt häufiger Fieber als ohne diese Betäubung.
Geburten mit PDA enden eindeutig häufiger mit der Saugglocke oder als Zangengeburt.
Als Spätfolge gibt es für gewöhnlich keine Querschnittlähmungen und statistisch treten nicht häufiger Rückenschmerzen auf.
Allerdings muss man mit Kopfschmerzen rechnen, die sehr stark werden können. Gerade bei dieser Nachwirkung kann Ihnen niemand sagen, ob Sie betroffen sein werden.

