Zangengeburt oder Forcepsextraktion
Sie wird in der Regel eingesetzt, wenn der Kopf des Kindes bereits tief im Becken liegt. Es (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr vorwärts geht. Oder sich die Herztöne des Babys so negatiiv verändern, dass es schnell geboren werden sollte.
Eine zu starke Periduralanästhesie kann unter Umständen ebenfalls zu einer Zangengeburt führen. Der Pressdrang wird damit möglicherweise stark abgeschwächt.
Stellen Sie sich jetzt bitte das Instrument nicht so schlimm vor. Es sieht keiner Kneifzange ähnlich, sondern ist mehr wie ein grosser Löffel geformt, der innen hohl ist. Die werden um das Köpfchen des Kindes gelegt, nicht an die Schläfen, sondern um die Wangen. So eine Geburt kann für Ihr Kind schonender sein als eine Saugglocke.

