Ihr Baby soll sich mit dem Moxen drehen?

Es gibt einige Möglichkeiten ein Baby zu einer Drehung zu überreden. Dazu brauchen Sie wieder eine Hebamme, die sich gut mit einer der Methoden auskennt. Moxen und Akupunktur sind sehr bekannt. Homöpathie kann die Kollegin einsetzen und Sie selber den Spieluhr- bzw. Taschenlampentrick.

Die Moxibustion

Die Moxibustion (oder moxen) ist eine Form der Akupunktur, die sog. Wärmeakupunktur.
Mithilfe einer Moxazigarre, die hauptsächlich aus Beifuß besteht, wird ein bestimmter Punkt an den Füßen erwärmt. Dadurch kommt es meist zu vermehrten Kindsbewegungen, die bis zu 24 Stunden anhalten können. Die starken Bewegungen führen häufig zu einer Drehung des Kindes in eine Schädellage.

Die Moxibustion wird 2x wöchentlich durchgeführt. Befindet sich Ihr Kind (in der ersten SchwangerschaftSchwangerschaft
Schwangerschaft, der Zeitraum von der Befruchtung bis zur Geburt
) ab der 34. Schwangerschaftswoche noch in Beckenendlage kontakten Sie die Kollegin. 

Man kann diese Methode auch mit der gewöhnliche Nadel anwenden. Allerdings ist die Rate der Wendungen mit der "Zigarre" wesentlich höher.

Nach einer Studie der Frauenklinik Mannheim erhöhen sich durch Moxibustion die Spontandrehungen bei Erstgebärenden von 25 % auf über 50%. Komplikationen, wie ein vorzeitiger Blasensprung oder negative Einflüsse auf die kindlichen Herztöne konnten nicht beobachtet werden. Bei vorzeitiger Wehentätigkeit muß jedoch auf Moxatherapie zur Wendung verzichtet werden, da sich diese verstärken können.

Hebammen bevorzugen oft noch andere Tricks

Wie beim Moxen überlassen die folgenden Methoden Ihrem Kind ebenfalls die Entscheidung, ob es sich wirklich umdrehen will oder nicht.

Man kann mit Homöopathie etwas erreichen (nein das Mittel wird hier nicht genannt). Oder beispielsweise eine Spieluhr abspielen und unten! auf den Bauch legen.

Ihrem Baby den Weg leuchten geht so:

Dazu nimmt man eine Taschenlampe und geht mit dem Lichtstrahl nah an den Bauch. Vorsicht, natürlich nicht zu nah. Heiß soll es Ihnen nicht werden. Dann leuchten Sie laaaangsam im Zeitlupentempo den Weg, den das Kind nehmen soll. Es spricht nichts dagegen diese Technik häufig anzuwenden.