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wirklich so gesund?

"... Die gekochte Karotte ist längst nicht so allergiearm, wie sie oft hingestellt wird! Sie ist lediglich einfach und billig zu produzieren, weshalb sich die meisten namhaften Babykosthersteller standhaft weigern allergenärmere Alternativen anzubieten....

... Immer mehr Allergologen raten inzwischen von rotem Gemüse wie der Karotte zur ersten Beikost ab, besonders bei allergiegefährdeten Kindern. Nachweislich sind weiße und grüne Gemüse, z. B. die die Zucchini, Kürbis, Pastinake, Blumenkohl, oder Brokkoli wesentlich allergienärmer ...

... Der Vorteil der Karotte ist ihr süßlicher Geschmack, den die meisten Kinder gerne annehmen....

... Ein immenser Nachteil der Karotte liegt darin, dass sie auch gekocht noch schwer verdaulich ist und bei vielen Säuglingen, gerade wenn diese vor dem optimalen Zeitpunkt für die erste Beifütterung mit Karottenmus gefüttert werden, zu Verstopfungen führt...

Es ist bekannt, dass eine erschwerte Darmtätigkeit bei entsprechend gefährdeten Kindern eines der höchsten Risiken ist, um eine schlummernde Neurodermitis ausbrechen zu lassen. Das Risiko sinkt mit zunehmendem Alter des Kindes, weshalb schwerverdauliche Gemüse bei erhöhtem Neurodermitis-Risiko erst ab dem 10. Monat langsam eingeführt werden sollte. Beim kleinsten Anzeichen für eine Darmbelastung sollten entsprechende Gemüse für weitere 2 Monate eingestellt werden!"

Auszug der Broschüre "Die richtige Nahrung für mein Baby!", herausgegeben und verteilt von Dr. med. G. Hesser (Kinderarzt/Allergologe) und Dr. med. H. Jochen
Der gesamte Text ist ein Zitat aus der genannten Broschüre.