Das unterschätzte Wochenbett!

Das Wochenbett dauert sechs Wochen!! Nicht nur wenige Tage!

Stellen Sie sich darauf ein, das Sie während des Wochenbettes nicht sehr belastbar sind und schon gar nicht pausenlos glücklich. Eventuell müssen Sie heulen wie ein Schlosshund, ohne so richtig zu wissen warum eigentlich genau. Es sind natürlich die Hormone, die Ihnen zu schaffen machen. Vielleicht kommen diverse körperliche Beschwerden dazu.

Dammschnitte oder Dammrisse schmerzen. Das Stillen läuft nicht immer glatt. Die GeburtGeburt
Ausstoßung des Feten
hat geschlaucht, Sie haben Nachwehen, der Beckenboden fühlt sich schwer an und vieles mehr. Darauf  können Sie sich bereits in der SchwangerschaftSchwangerschaft
Schwangerschaft, der Zeitraum von der Befruchtung bis zur Geburt
 einrichten.  Nicht alle Wöchnerinnen haben  Probleme. aber Sie sollten gewappnet sein.

Zudem muss man buchstäblich alles neu organisieren, hat einen völlig anderen Tagesablauf und ist ewig müde.

Haben Sie Nachsicht mit sich! Sind Sie ganz einfach egoistisch. Laden Sie Besuch wieder aus, wenn es zuviel wird. Lassen Sie sich etwas zu Essen mitbringen. Schlafen Sie so oft Sie die Möglichkeit haben. Binden Sie den Vater in den neuen Alltag ein. Essen kochen, Ämtergänge und der Großeinkauf können bestimmt ohne Sie stattfinden. Dem Baby macht Staub nichts aus. Also muss auch nicht ständig geputzt werden.

Teilen Sie Ihre Kräfte ein und konzentrieren Sie sich auf  die wirklich wichtigen Dinge: Ruhe, Nähe zum Baby, stillen und ein wenig Zeit für sich selbst.

Man bekommt Übung im Wickeln und anziehen. Zuerst dauert alles sehr lange, aber mit der Zeit werden Sie und der Papa Ihre Angst verlieren. Ob die Windel superkorrekt sitzt ist nicht so furchtbar wichtig.