
Die Stillbeziehung im Wochenbett

Sie sind endlich zu Hause angekommen und ich hoffe, Sie haben eine gute Hebamme .
Jetzt finden Sie sich noch einmal in einer ganz neuen Situation wieder. Keine Schwester, bei der man bei Bedarf nachfragen kann, keine anderen Frauen, die vielleicht helfen können.
Aber auch endlich Ruhe, das eigene Bett, und es geht nicht mehr dauernd die Tür auf und irgendwer will irgendwas von Ihnen. Keine nicht zu bändigenden Heerscharen von Besuchern und kein pausenloses Telefongeklingel.
Sie können sich endlich auf das Kind einstellen und unterliegen nicht dem Routinebetrieb im Krankenhaus.
Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um eine Familie zu werden. Ob Sie stillen oder Flaschenmilch füttern, ist dabei nicht wichtig. Man muss sich immer ganz neu sortieren.
Ihr Baby zeigt Ihnen, was es braucht. Mit der Zeit werden Sie seine Sprache lernen.
Schläft Ihr Neugeborenes zwei bis drei Stunden, kann es nicht kurz vor dem Verhungern sein. Möchte es öfter die Brust, ist auch das in Ordnung. Verabschieden Sie sich vom angeblichen Vierstundenrhytmus. Er ist ein Märchen! Gleichzeitig wird Ihr Kind Sie lehren, dass es kein Tag und Nacht gibt. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber lesen Sie bitte auch beim Babyschlaf nach.
Versuchen Sie, Selbstvertrauen aufzubauen. Ihr Körper kann alles, was wichtig ist, um Milch zu produzieren. Machen Sie sich darüber ständig Gedanken, kann es passieren, dass die Produktion wirklich nachlässt. Trinken Sie möglichst viel Flüssigkeit am Tag, und versuchen Sie ab und zu etwas zu essen. Das ist im Augenblick das Wichtigste.
Unter den weiteren Artikeln hier, werden Sie Informationen finden. Anschauungsunterricht haben Sie im Stillvideo und in der Galerie speziell unsere tollen Stillfotos.
