
Prenahrung

Darunter versteht man eine Säuglingmilch, die für ein Neugeborenes am besten veträglich ist. Sie ist kein wirklicher Muttermilchersatz, aber die erste Alternative. Ich wehre mich nur etwas gegen diese beliebte Bezeichung seitens der Hersteller. Der Qualität tut dies keinen Abbruch.
Sie kann wie Muttermilch nach Bedarf gefüttert werden. Es gibt zwar auf den Packungen Mengenangaben, aber die sind den Kindern ziemlich egal und nicht bindend. Sie dürfen jederzeit mehr geben, wenn die Menge nicht ausreicht. Trinkt Ihr Baby weniger, müssen Sie es nicht stopfen. Es wird sowieso das "Zuviel" wieder ausspucken. Dafür wird es dann vielleicht einfach häufiger trinken.
Premilchen enthalten wenig Kohlehydrate und fördern keinen unnatürlichen Schlaf.
Bis zu acht Monaten wären sie theoretisch ohne andere Nahrungsmittel ausreichend, aber dann sind die Kinder auch bereits in einem Alter, in dem sie entsprechende Beikost bekommen sollten. Dazu lesen Sie auch bitte die wichtigen Informationen zum Eisenmangel.
Mengen Sie bitte niemals Milchzucker, Verdickungsmittel oder sogar Schmelzflocken bei! Das gilt für jede Babymilch!
