Mit vielen Fähigkeiten ist Ihr Baby schon ausgestattet

Der erste Monat: Lange herrschte die wissenschaftliche Meinung vor, Neugeborene würden nichts mitbekommen und hätten keine Fähigkeiten. Wenn man wie ich täglich mit ihnen zu tun hat, kommt man nicht auf eine solche Idee.

Neugeboren ist jedes Baby bis es sechs Wochen alt ist.

Sie verfügen über einen Schutzmechanismus, den sie "einschalten" damit sie sich nicht bei der Gewöhnung an die neue Umgebung überfordern.
Sie haben bereits erste Lebenserfahrungen im Bauch gesammelt, aber schließlich ist dort alles anders.



In der Regel schlafen oder schreien sie, falls sie nicht zur Ruhe kommen. Ob Tag oder Nacht ist ihnen dabei gleichgültig, denn Tageszeiten oder unsere Rhythmen kennen sie nicht. Informationen finden Sie beim Babyschlaf und unter den Stillmythen. Dort werden Sie auch als  Mutter von Flaschenkindern fündig.


Sie können sehen, hören und haben natürlich ihre Reflexe, wie zum Beispiel das Saugen, die ihnen ihr Überleben sichern.

Zu Beginn sehen sie keine Farben, ihr Blickfeld ist eingeschränkt und die Entfernung von der Brust zum Gesicht der Mutter (ca. 20 cm) ist der Bereich, in dem sie scharf sehen können. Alles weiter Entfernte ist noch verschwommen.
 
Eine große Rolle spielt der Blickkontakt. Sie können damit Botschaften übermitteln, die Ihr Baby versteht. Lenken Sie seinen Blick auf sich oder eine andere Person. Sie werden sehen: bald hat es gelernt, auch Ihren Blick zu lenken.

Ihr Baby verfügt schon über eine Palette von Möglichkeiten um sich verständlich zu machen. Ist es müde, werden die Augen glanzlos und es schaut weg. Geht es ihm gut, merkt man es  auch sehr deutlich. Insgesamt braucht es aber viel länger als wir, um Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten.

Im Schlaf kann man das sogenannte Engelslächeln beobachten. Es lässt einen schmelzen, aber leider sind Sie nicht damit gemeint. Es ist nur ein Reflex.

Ich habe dazu noch eine ganz eigene Theorie:
Weil es so unwiderstehlich ist, bietet es dem Kind vielleicht auch einen Schutz vor Agressionen, Wut und Überforderung von Erwachsenen.

Die Halsmuskulatur Ihres Kindes ist noch zu schwach, um den Kopf halten zu können. Deshalb sollten Sie das Köpfchen immer!! abstützen, um ein ruckartiges Zurücksinken zu vermeiden.
Mit dem Halten, helfen Sie ihm, sich in der Senkrechten zu orientieren. Ihr Baby kann sich dann besser konzentrieren und ist länger aufmerksam. Von daher ist in diesem Zusammenhang das Tragen  mit guten Tragehilfen ein Thema. Unsere Trageberichte beispielweise zur Manduca eine Entscheidungshilfe für Sie?