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von Anna Maria Brinkel

Mittags in der Mensa werde ich mit Erstaunen feststellen, dass die Köche es tatsächlich fertig gebracht haben, eine Suppe zu kochen, die nach nassem Hund riecht

Ansonsten ist der Tag bislang auch nicht gerade einer von denen, die man sich rot im Kalender anstreicht: Am Morgen bin ich durch einen hellen Schmerz geweckt worden. Die kleinen Fingerchen meines 8 Monate alten Sohnes, den ich nach dem nächtlichen Stillen im Halbschlaf unter der Bettdecke vergessen habe, haben sich in meinen Haarsträhnen verheddert. Das hat zur Folge, dass ich laut fluchend aus einem üblen Traum erwache.

Das wiederum hat zur Folge, dass mein Sohn sich vor der heftigen Bewegung erschreckt und laut anfängt zu plärren, was wiederum meinen Mann auf den Plan ruft, der mit der denkbar schlechtesten Laune aufwacht, die man sich vorstellen kann. Das hat zur Folge, dass er nicht dazu bereit ist, Kaffee zu kochen.

Mieser Anfang.

Und es wird nicht besser.

Ich habe am Vortag vergessen die Waschmaschine anzuschmeißen. Die Klamotten, die neben unserem Bett auf dem Boden liegen, sehen ein wenig aus, wie panierte Schnitzel: Eine Schicht Babyspucke und dann in weiß-roten Katzenhaaren gewälzt. Das würde ja gar nicht so sehr auffallen, wären nicht alle Sachen, die ich besitze, aufgrund eines dramatischen - schwangerschaftsbedingten - Figurverlustes schwarz.

Schwarz kaschiert.

Erzähl das mal jemandem, der eine weiß-rote Katze im Fellwechsel besitzt.

Unter den linken Arm ein glucksendes Baby geklemmt, schwinge ich mit der rechten Hand voller Enthusiasmus einen Mikrofaserlappen. Leider verursacht Mikrofaser auf Synthetik wesentlich mehr Reibung als Synthetik auf Küchentisch. Mein Söhnchen findet meine Versuche, wenigstens die gröbsten Verunreinigungen zu entfernen, zum wegschmeißen. Ich fluche.

„Hör endlich auf, in Gegenwart des Kindes zu fluchen!“, tönt mein Göttergatte aus dem Badezimmer. Ich wundere mich eigentlich nur, dass er zu solch früher Stunde des Genitivs mächtig zu sein scheint. Kaum steckt er seinen Kopf zur Küchentür hinein, drücke ich ihm das Baby auf den Arm. „Brei!“, erkläre ich meinem Mann und verdrücke mich, um meine 30 Kilo Übergewicht in schwarze Stoffe zu hüllen. Ich vermeide seit der Geburt bewusst das Wort „anziehen“, denn anziehend kann man Schwangerschaftsstreifen und Körbchengröße H nun wirklich nicht finden.

Kaum strecke ich meinen Kopf wieder zur Küchentür hinein, habe ich ein Baby auf dem Arm. Es hat einen besorgniserregenden Gesichtsausdruck: Rote Haut, anschwellende Adern auf der Stirn und leicht krampfhaft nach unten gedrückt Mundwinkel. Dazu kommen Geräusche, die nach einer Mischung aus brünstigem Hirsch und Blasebalg klingen.

Resignierend wühle ich mich durch das Wäschechaos im Schlafzimmer und schaffe mir einen Trampelpfad zum Wickeltisch.

Kaum habe ich die Windel geöffnet und ihren leicht nach Karotte und Joghurt duftenden Inhalt mit kritischem Blick auf Konsistenz und Inhaltsstoffe hin überprüft, fasst mein herzallerliebster Sprössling den Entschluss, dass man diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen dürfte. Zu Kotze und Katzenhaaren gesellt sich ein schicker dunkler Fleck Babyurin. Ich beschließe diesen Umstand zu ignorieren, alldieweil Babyurin relativ geruchsneutral ist, kaum Flecken macht und schnell trocknet.

Ein Blick auf die Uhr wirkt wie eine Mischung aus Faust im Magen und doppeltem Espresso mit zwei Esslöffeln Zucker.

Die Öffnungszeiten des Sekretariats meines Professors für Literaturdidaktik lassen wenig Handlungsspielraum: Montags und mittwochs von 10.30 – 11.00 Uhr.

Ich starte einen Versuch, meinem sich windenden und Zeter und Mordio brüllenden Sohn eine Mütze überzustreifen. Gleichzeitig schlüpfe ich in meine Schuhe, angele nach Babytragetuch und Haustürschlüssel und stolpere über meinen Mann, der schlaftrunken nach seinen Pantoffeln sucht.

Ich werfe die Tür hinter mir in Schloss. In der U-bahn, eingequetscht zwischen einem Mann, der zu denken scheint, das Deodorant etwas zum essen ist und einer Frau, die wohl gestern ihre Karotten einmal zu oft in den Allioli-Topf getaucht haben muss, wird mir auf einmal klar, dass ich die folgenden Dinge vergessen hatte: Mir die Haare zu kämmen, mir die Zähne zu putzen, mir das Gesicht zu waschen, Kaffee zu trinken, mein Handy mitzunehmen, einen Schal umzutun und duschen. In Gedanken leiste ich Abbitte an die Knoblauchfrau und den Schwitzmann und bedaure alle anderen Fahrgäste.

Ich ernte seltsame Blicke. Gottseidank bin ich das gewöhnt. Als Tragetuch-Mama landet man ziemlich schnell in der Öko-Schublade. Dabei sollten eigentlich alle Menschen einmal folgende Erfahrung gemacht haben: An einem Mittwoch Morgen im Semester um Viertel vor 10 mit einem Kinderwagen im Schlepptau den Versuch zu starten mit der U35 von Bochum Hauptbahnhof zur Ruhr-Uni zu kommen.

Mein Sohn findet, dass 10 Uhr Essenszeit ist. Und er meint damit weder Viertel vor, noch drei Minuten nach 10, sondern heute, jetzt und hier meint er 10 Uhr. Punkt 10. Und wenn mein Sohn findet, dass 10 Uhr Essenszeit ist, dann ist das so. Schlussaus.

Ich rufe mir ins Gedächtnis zurück, dass er ja nichts dafür kann, und dass ich ja nach Bedarf stille, damit er eine vertrauensvolle Beziehung zu mir und seiner Umwelt entwickeln kann, weil auf seine Bedürfnisse eingegangen wird und er sich selbst als handelndes Subjekt erleben darf. So wird er eines Tages eine selbstbewusste Persönlichkeit entwickeln, und dank eines intakten, nicht durch rigide Stillzeiten systematisch zerstörten Hunger- und Sättigungsgefühls, kein Opfer von Übergewicht oder Essstörung werden.

Morgens um 10 Uhr am Bahnsteig der Ruhr-Uni Bochum verfluche ich mich für jedes Buch, das ich je über das Stillen gelesen habe.

Da sitze ich also mit entblößter Brust und einem zufrieden glucksenden und schmatzenden Baby auf dem Schoß auf der Bank des Bahnsteiges.

Und so ziemlich jeder Student, der Mittwoch morgens um 10 Uhr c.t. Vorlesung hat, weiß jetzt, was Körbchengröße H wirklich bedeutet.

Ich komme um 11.05 Uhr am Sekretariat meines Literaturprofessors an. Noch im Flur meine ich zu hören, wie sich der Schlüssel der Sekretärin im Schloss herumdreht. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich für zwei Dinge dankbar: Erstens, dass ich in meinem Leben noch keine Bürokraft getroffen habe, die nicht Mitte 40 und weiblich ist, und zweitens dafür, dass mein Sohn genau in diesem Augenblick findet, dass er jetzt lange genug im Tragetuch gesessen hat und beginnt, dies lauthals kundzutun.

Dies Geräusch macht es natürlich unmöglich, den Schlüssel zu hören, wie er sich wieder im Schloss zurückdreht. Ein dauergewellter, rot gefärbter Kurzhaarschnitt erscheint in der sich öffnenden Tür: „Ooooohhh, wie nieeeedlech!“. Das „Kommse nu rein!“, höre ich schon gar nicht mehr, weil jetzt zwei ausgemergelt aussehende wissenschaftliche Mitarbeiterinnen dazukommen, die, als Akademikerinnen zur Kinderlosigkeit verdammt, sehnsüchtige Blicke werfen und mit tintenfleckigen Fingern über weiches Babyhaar streicheln. Sie gibbeln und gurren.

15 Minuten und eine ausführliche Auskunft über Schlaf-, Ess- und Ausscheidungsgewohnheiten meines Sprösslings später kann ich endlich meine Frage vorbringen. „Nein, dä Scheff is nich im Hause. Da müssnse inne Sprechstundä komm. Dies Freitach. Von Sechzehn bis Achzehn.“

Mein Glück hat sich soeben erschöpft.

Auf dem Weg zur Mensa sammele ich eine Traube von Mitstudentinnen um mich, die mich wie ein Kometenschweif verfolgt.

Es hagelt besorgte Fragen. „Und das SCHAFFST Du? Mit Studium UND Kind???“ „Wie war denn die Geburt?“ und meine Lieblingsfrage: „UND? Wann hast Du die letzte Nacht durchgeschlafen?“

Schlafentzug und der Verlust von Körbchengröße B scheint meine Kommilitoninnen an der Sache mit dem Kinderkriegen am meisten zu beschäftigen.

„Kind und Studium? Kein Problem! Wenn man ein Außerirdischer mit Superkräften, zwei Köpfen, drei Armen und einem IQ von 270 ist.“

„Wusstet ihr, dass man in der Austreibungsphase mit hoher Wahrscheinlichkeit vor den Augen aller Anwesenden seinen Darm entleert?“

„Durschschlafen? Vor einer Millionen Jahren!“

Antworten, die mir auf der Zunge kribbeln wie Ahoi-Brause. Ich verkneife sie mir und halte mich an meine üblichen Sprüchlein: „Kein Problem.“ „Beeindruckend.“ „Man gewöhnt sich dran.“

Mein Sohn scheint das Nahen seiner Mittagsmalzeit für gekommen zu halten und wird im Tragetuch wieder zappelig.

Schon mal versucht, mit 8 Kilo sich wehrendem Kind vor dem Bauch ein Tablett zu tragen, auf dem ein Suppenteller und ein gefährlich schwappendes Wasserglas balancieren? Nein? Ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert.

Ich nehme den Tisch direkt neben der Kasse. Jetzt muss mir noch mal jemand ganz langsam und in Großbuchstaben erklären, warum es in der Mensa Hochstühle gibt, wenn sie – erstens – nie da sind, wo sie hingehören und wenn sie – zweitens – nur auf die Ebenen hingehören, die von der Kasse möglichst weit entfernt und nur über Aufzug oder Treppe erreichbar sind.

Als ich wiederkomme ist die Suppe kalt und ... riecht nach nassem Hund.

Ich löffele widerwillig Suppe und mein Sohn widerwillig Pastinake mit Kartoffel.

Ja, als junge Mutter von heute weiß man, was eine Pastinake ist. Außerdem weiß man, warum sie der Möhre in jeder Hinsicht vorzuziehen ist. Man weiß, auf welchem Biostand auf dem Wochenmarkt man die frischsten Exemplare erstehen kann und außerdem noch wie man sie babygerecht zubereitet.

Noch vor einem Jahr hätte ich die Pastinake wahrscheinlich für einen ungarischen Volkstanz aus dem 18. Jahrhundert gehalten.

Meine undankbare Nachkommenschaft hat inzwischen den Breilöffel mit seinen kleinen Fuchtelärmchen schon drei Mal so erwischt, dass dieser, den Hebelgesetzen Folge leistend einen Salto Mortale schlagend im hohen Bogen einmal in seinem Gesicht, einmal auf meiner Hose und einmal im Spinatauflauf meines Tischnachbarn gelandet ist.

Meinem Sohn ist das piepegal. Der hält Muttermilch nach wie vor für das einzig Essbare auf diesem Planeten. Dass ich voll Liebe und Hingabe stundenlang in der Küche gestanden und geschnippelt, gekocht, püriert, abgefüllt, eingefroren und geputzt habe, interessiert ihn nicht wirklich. Auch nicht, dass ich inzwischen mühelos über Babyernährung promovieren könnte.

Er ist von oben bis unten mit Brei beschmiert und ich über und über mit kleinen weißen Sprenkeln übersäht. Inzwischen brüllt er den Löffel an.

Meine Mitmenschen lässt das selbstverständlich nicht kalt. Ein missbilligender Blick auf unseren Tisch, dann eine virenverseuchte (vermutlich seit Tagen nicht gewaschene) Hand, die das zornesrote Babyköpfchen tätschelt. „Tröste dich, Kleiner. DAS da würde ich auch nicht essen.“ Ich spüre wie heißer roter Dampf aus meinen Ohren quillt ,und beschränke mich darauf eisige Giftpfeile mit den Augen zu verschießen.

Zwei Minuten später kann jeder Student, der um 12.30 Uhr in der Mensa an der Hauptkasse sein Mittagessen bezahlt, erfahren, was Körbchengröße H wirklich bedeutet.

Auf dem Nachhauseweg schleppe ich auf dem Zahnfleisch kriechend das friedlich im Tragetuch schnarchende Kind durch die Straße.

Heute Nachmittag steht noch unsere Eigeninitiative „Krabbelgruppe“ auf dem Programm.

Krabbelgruppe. Krabbelgruppe ist genauso ein seltsames Wort wie Krabbeldecke. So wie Krabbeldecken eigentlich für Kinder sind, die eben noch nicht krabbeln können und für Kinder, die Krabbeln können, von herausragendem Desinteresse sind, so sind Krabbelgruppen auch nicht für Kinder gedacht, die Krabbeln können, sondern eigentlich für deren Eltern.

Ursprünglich eine gute Idee zur Herstellung sozialer Netzwerke in einem individualisierten, entfremdeten und familienfernen Umfeld, hat man aber nicht bedacht, dass es bei Eltern ein kleines Problem gibt, das sich nicht so leicht ignorieren lässt: Jedes Elternpaar hält erstens sein Kind für das einzig hübsche und intelligente und zweitens ihre Ansichten über Erziehung für die einzig wahren. Das ist Naturgesetz. Die ideale Krabbelgruppenzusammensetzung wäre eigentlich die von Eltern, die alle die gleichen Bücher gelesen haben und deren Kinder vom Alter her so weit auseinander sind, dass ein direkter Vergleich unmöglich wird.

Doch als Mutter weiß man, dass man eben nicht in der besten aller möglichen Welten lebt, erstellt für die Krabbelgruppen-Kaffeetafel penible Sitzordnungen und legt vier verschiedene Haufen Spielzeug auf zwei Krabbeldecken bereit. Ein Haufen mit ergonomisch geformten anthroposophisch, handbemaltem Holzspielzeug, ein Haufen mit Spielzeug aus Stoff ohne harte Kanten, ein Haufen mit buntem Plastikspielzeug und ein Haufen mit Haushaltsgegenständen wie Nudelholz, Tupperschüssel und Backpapierkugel. Dass alle Kinder sich ohnehin später auf den Haufen mit dem bunten Plastikspielzeug stürzen und man sich immer wieder wundert, dass schon 8 Monate alte Kinder zu solch vehementen Kampfhandlungen in der Lage sind, interessiert erst mal nicht weiter. Wichtiger ist, dass die Eltern erst mal zufrieden sind. Später, wenn sie in die Diskussion über ihre Kinder vertieft sind, merken sie ohnehin nicht mehr, dass selbige ihre Erziehungsgrundsätze vergnügt missachten und gerade auf einem roten Plastikgreifling herumkauen, der lang und anhaltend Melodien aus Disneys Dschungelbuch von sich gibt.

Mein Sohn spielt gar nicht so gerne mit Spielzeug, er spielt lieber mit den anderen Babys, zieht voller Begeisterung in Haaren und piekst in Augen, lacht und quietscht vor Vergnügen. Ich habe alle Hände voll zu tun, ihn einigermaßen in Schranken zu halten und gleichzeitig die Eltern seiner Opfer so kontinuierlich mit Kaffee zu versorgen, dass sie nicht weiter auf das Geschehen auf der Krabbeldecke achten müssen. Außerdem lastet ja noch die schwere, verantwortungsvolle Aufgabe auf mir, ihnen schonend beizubringen, dass sie sich irren, was Intelligenz und Schönheit ihrer Kinder angeht. Ich meine, eigentlich braucht man sich meinen Sohn nur einen Augenblick lang anzusehen um zu wissen, dass er in dieser Runde die Maßstäbe setzt, aber irgendwie scheinen alle anderen Eltern wie berauscht und ignorieren diese offensichtlichen Fakten mit Nachdruck. Ich bleibe diplomatisch.

Endlich bricht kollektives Geschrei unter den Kindern aus. Das Zeichen zum Aufbruch. Weitere Gespräche über den Sinn oder Unsinn vom Stillen Dreijähriger werden unmöglich, weil die zukünftigen Dreijährigen völlig reizüberflutet und mit den Nerven am Ende sind. Mein Sohn amüsiert sich prächtig.

Es wird Abend.

Ich luge immer mal wieder nach der Uhr und freue mich, dass sich die magische 7 in Riesenschritten nähert. Ich stecke das Kind, das immer noch Pastinake in den Haaren hat in die Badewanne und bin froh und dankbar, dass es zu Hause Jalousien vor den Fenstern gibt, so dass nicht alle Nachbarn die um halb 7 Uhr Abends ihr Nachtmahl einnehmen erfahren müssen, was Körbchengröße H wirklich bedeutet.

Dann singe ich Schlaflieder, bis mein Sohn einschläft. Um halb 9 und zwei Nervenzusammenbrüche meinerseits später, die mein Mann nur durch beherztes Einschreiten gerade noch abwenden kann, schläft mein kleiner Engel tief und fest, in seinem Gitterbettchen, auf die Seite gerollt, einen Arm um seinen Teddy gelegt, Sabber tropft in kleinen Fäden aus seinem Mundwinkel und mir kommen die Tränen vor Rührung.

Einen kurzen schizophrenen Moment lang bin ich fast traurig, dass er jetzt schon schlafen muss, doch ich tröste mich mit dem Gedanken, dass das nicht lange dauern wird...

Ich bleibe noch einen Augenblick sitzen und überlege mir, was ich mir für heute Abend vorgenommen hatte: Die Babyfotos einzukleben, endlich mal wieder etwas zu schreiben, das Buch zu lesen, das meine Mutter mir zu Weihnachten geschenkt hatte, die Papierkörbe mit Serviettentechnik zu bekleben, die Vorhänge aufzuhängen, den Backofen zu reinigen, die Blumen umzutopfen, meine alte Freundin aus Bamberg anzurufen, den Teppich mit Teppichschaum zu behandeln, mit der Katze zu spielen, zwei Texte für die Uni zu lesen, mit meiner Mutter zu telefonieren, die Schwangerschaftssachen bei Ebay einzustellen, mich mal wieder mit meinem Mann zu beschäftigen.

Ich gleite sanft hinüber in das Reich der Träume.